Westafrika – Chancenmarkt der Zukunft

Afrika bildet momentan einen der wachstumsstärksten Märkte der Welt.

Trotz globaler und regionaler Erschütterungen bleibt Afrika die am zweitgrößten wachsende Wirtschaft neben Asien. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um geschätzte 3,6 % (2015) und liegt somit über dem der Weltwirtschaft (3,1 %) oder der Eurozone (1,5 %). Vor allem Ost- und West-Afrika sind die am stärksten wachsenden Regionen.

Insbesondere für den Hightech-Bereich mit seinen kleinere und vielfältige Produktionsstätte bietet West-Afrika ein günstiges Klima für early-stage-entrepreneurships. So zeigt sich, dass in Afrika einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind, die vor allem nachhaltige und innovative Lösungen für grundsätzliche Probleme anbieten.

Des Weiteren muss für eine stärkere Verbindung der Finanzmärkte gesorgt werden, damit ein verstärkter Austausch zwischen den verschiedenen afrikanischen Märkten, sowie anderen Schwellenländern aus der ganzen Welt ermöglicht wird. Auch muss der innerafrikanische Handel ausgebaut werden, der bis jetzt im Vergleich zu anderen Regionen der Welt unterdurchschnittlich ist. Obwohl die Europäische Union voraussichtlich der wichtigste Handelspartner bleiben wird, sind Abkommen wie Tripartite Free Trade Area von großer Bedeutung für eine stabilere Wirtschaft.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die mangelnde Infrastruktur. Dafür sind vor allem Reformen nötig, die den uneingeschränkten Zugang zu Trinkwasser, Elektrizität und Internet gewährleisten und somit die Bedingungen für mittelständische Unternehmen verbessern.

Doch trotz dieser stetigen Entwicklung stellt das Wachstum der afrikanischen Bevölkerung als eine längerfristige Herausforderung dar. Mit einer voraussichtlichen Verdoppelung der Bevölkerung bis 2050 gehört der Kontinent mit dem stärksten Bevölkerungswachstum weltweit.

Die Frage, die sich folglich stellt, ist, wie die afrikanischen Länder eine stabile und nachhaltige Wirtschaft entwickeln können, die sich, auch dann noch behaupten könnten, wenn die ausländischen Investitionen zurückgehen? Dafür scheint es vor allem wichtig die sinkenden Ressourceneinnahmen aufzufangen, in dem man die Erwerbslosenquote verbessert und die Ausbildung von Facharbeitern ausbaut.

Quelle: „African Economic Outlook 2017“ OECD

Die Afrika-Strategie 2014-2018. Afrika als Partner in Bildung und Forschung

X
Soli muss weg für alle!

 

#Soliweg


Das Soli-Gesetz der GroKo benachteiligt Millionen Steuerzahler, ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Der Soli gehört deshalb vollständig und für alle ab dem 1. Januar 2020 abgeschafft.

Dafür kämpft der Mittelstand BVMW – notfalls per Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.