Deutsch-Französische Zusammenarbeit: eine neue Chance für Europa

Als Ursprung der europäischen Kohle und Stahl Gemeinschaft besetzt die gemeinsam Wirtschaft beider Länder einen besonderen Stellenwert. Deutschland und Frankreich sind für einander die wichtigsten Handelsländer. Im Jahr 2016 zählte die französische Zollstatistik rund 16,9 Prozent aller Importe im Wert (mit einem Wert von 508 Milliarden Euro) aus Deutschland und 16,1 Prozent aller französischen Exporte (mit einem Wert von 453 Milliarden Euro) wurden nach Deutschland exportiert. Doch nicht nur im Import und Export sind beide Länder stark verbunden sondern auch als ausländische Investoren sind Deutschland und Frankreich wichtig für einander. So war Deutschland im vergangenen Jahr der größte Investor Frankreichs und lösten somit die USA von ihrer Spitzenposition ab.

Lange Zeit prognostizierten Beobachter, dass die Annäherung zwischen der deutsch-französischen Wirtschaft zu geringeren Investitionen und Verlusten von Arbeitsplätzen führen werden, doch das Gegenteil ist der Fall. Nach Jahrzenten der Konkurrenz hat sie eine gemeinschaftliche Wirtschaft entwickelt, die auf eine enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und Französischen Firmen basiert. Es zeigt sich, dass immer mehr Firmen, die ursprünglich national angelegt waren mehr und mehr multinational angelegt werde. So sitzen derzeit in Deutschland ca. 4.000 französische Tochterunternehmen die circa 400.000 Arbeitsplätze generieren. Insbesondere französische KMUs haben dabei ein besonderes Interesse am deutschen Markt und können diesen nicht außen vor lassen. Außerdem sind die letzten Übernahmen, wie Opel von PSA, RIMOWA von LVMH oder NAVAL PRIVILEGE von HANSE Yachts, Fusionen, wie KMW und NEXTER, aber auch gemeinsame Projekte, wie der gemeinsam Bau eines Kampfjet, Beispiele dieser deutsch- französischen Wirtschaftsintegration.

Mit dem aufsteigenden nationalen Gedenken überall in Europa steht die europäische Union vor einer seiner größten Herausforderungen seit seiner Gründung. In kurzer Zeit führten die Flüchtlingskrise, das Brexit-Referendum der Briten und eine Reihe an Terrorangriffen zu einer unsicheren Lage in Europa. Umso wichtiger scheint heute eine gemeinsame europäische Wirtschaft die weiterhin die Basis des europäischen Wohlstandes bildet.

Daher haben wir uns dazu entschieden ein neues Projekt Le Mittelstand- BVMW ins Leben zu rufen. Mit unserer Leiterin frankophone Länder Bienvenue Angui und unseren Partnern möchten wir sie als deutsches, französisches oder frankophones Unternehmen unterstützen im deutschen Markt Fuß zu fassen und die Chancen des deutschen und frankophonen Marktes zu entdecken.

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