Frankreich: Chancen durch die neue Arbeitsreform

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 2.225,26 Mrd. Euro war Frankreich, nach Deutschland und Großbritannien, im Jahre 2016 eine der größten Volkswirtschaften Europas. Auch weltweit liegt Frankreich derzeit auf dem sechsten Platz der IWF Rangliste und hat somit weiterhin eine führende Rolle in der Weltwirtschaft. Mit einer im Durchschnitt um 0,4% wachsenden Bevölkerung wird Frankreich auch zukünftig zu den größten Volkswirtschaften Europas gehören.

Dennoch stagnierte die französische Wirtschaft in den letzten Jahren. Die geringe Flexibilität des Arbeitsmarktes, das strenge Arbeitsrecht und die steigende Staatsverschuldung halten Frankreich seit Jahren zurück. Die damit verbundenen hohen Produktionskosten haben das Interesse an Frankreich für viele Unternehmer gedrosselt.

Dieses Defizit soll nun die neue gewählte Macron-Regierung korrigieren. Durch gezielte Arbeitsmarktreformen des konservativen Premierminister Édouard Philippe und Arbeitsministerin Muriel Pénicaud sollen insbesondere die betriebsbedingten Kündigungen vereinfacht und die Höhe von Abfindungen begrenzt werden.

Obwohl diese Reformen der gesamten Wirtschaft zugutekommen, werden wohl insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen einen großen Profit daraus erhalten. Insbesondere die Stärkung des französischen Mittelstands und die Stärkung des allgemein europäischen Mittelstands stehen derzeit im Fokus der Bemühungen der deutschen Regierung. Auch der BVMW sieht große Chancen in der Zukunft des deutsch-französischen Mittelstandes und möchte diesen durch seine neu gegründete Initiative „Le Mittelstand BVMW“ fördern. Als Ansprechpartnerin steht ihnen die verantwortliche Leiterin Frankophone Länder Bienvenue Angui jederzeit beratend zur Seite.

Fünf Gründe warum sich Frankreich als Investitionsziel lohnt

1. Frankreich ist und bleibt der wichtigste Handelspartner von Europa:
Als Gründerländer der Europäischen Union bilden Deutschland und Frankreich das Fundament der europäischen Wirtschaft, deren Handelsvolumen 2016 sich auf 167,2 Milliarden Euro belief.

2. Deutschland ist der wichtigste Investor in Frankreich:
Seit 2016 setzte sich Deutschland gegen die USA als größter ausländischer Investor in Frankreich durch.

3. Frankreich hat sich in den letzten Jahren sehr zukunftsorientiert aufgestellt:
Frankreich zeigte sich in den letzten Jahren insbesondere in den Bereichen Luftfahrt, Bahn- und Energietechnik stärk aufgestellt.

4. Frankreich verfügt über ein exzellentes Infrastrukturnetz:
Insbesondere im Bereich der digitalen Infrastruktur aber auch mit einem gut ausgebauten Autobahnnetz und einem ausgiebigen Hochgeschwindigkeitsbahnstreckennetzwerk bietet der Standort Frankreich große Vorteile.

5. Frankreich verfügt über ein sehr gutes Ausbildungsniveau und investieren stark in Forschung und Entwicklung:
Das französische Hochschulsystem gehört mittlerweile zu den besten weltweit. Somit bietet Frankreich neben anderen Vorteilen, gute ausgebildete Arbeitskräfte insbesondere im Bereich der Mechatronik und Ingenieurswesen.

 

 

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Soli muss weg für alle!

 

#Soliweg


Das Soli-Gesetz der GroKo benachteiligt Millionen Steuerzahler, ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Der Soli gehört deshalb vollständig und für alle ab dem 1. Januar 2020 abgeschafft.

Dafür kämpft der Mittelstand BVMW – notfalls per Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.