Die globale Mindeststeuer. Schweiz profitiert von Ausnahmenregeln

Ab 1. Januar 2024 will das Land einen Steuersatz von 15 Prozent für Unternehmen ab einen Umsatz von 750 Millionen Euro einführen. Dagegen soll sich für klein- und mittelständische Unternehmen nichts ändern.

Um den drohenden Anstieg der Steuerlast zu mildern, werden die Kantone im Land aktiv um die Attraktivität für Unternehmen und Investments aufrechtzuerhalten. Mit einer Patentbox können Unternehmen bereits ihre Gewinne, die aufgrund der Patente erzielt werden können, zu einem niedrigeren Steuersatz versteuert werden. Darüber hinaus bietet der Sonderabzug für Forschung und Entwicklung eine weitere Alternative, um sich als Unternehmen entlasten zu können.

Der schweizer Finanzminister Maurer will daher über eine bessere Forschung, gute Arbeitsbedingungen sowie über eine reduzierte Schuldenlast einen Wettbewerbsvorteil für das Land verschaffen. So sieht er insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit und technologisches  Know-How einen Ausweg aus den verloren gegangen Niedrigsteuersätzen.

Angesichts des bereits bestehenden erheblichen Fachkräftemangels, wie in der Industrie, Pflege oder Medizin, wird die Regierung die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte weiter anregen. Mit bereits einem Drittel von Nicht-Schweizern aller Erwerbstätigen im Land verzeichnet die Schweiz Höchstwerte im europäischen Vergleich.

 

 

Quellen:

KMU.ADMIN

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