Coronavirus - COVID-19: Verwaltungsvorgänge für KMU

Die luxemburgische Regierung hat beschlossen, die Unterstützung für Unternehmen, die von den finanziellen Folgen der COVID-19-Coronavirus-Pandemie betroffen sind, zu verstärken. Das Wirtschaftsministerium hat ein umfassendes Hilfspaket für die Wirtsc...

 

Coronavirus - COVID-19: Verwaltungsvorgänge für KMU

Die luxemburgische Regierung hat beschlossen, die Unterstützung für Unternehmen, die von den finanziellen Folgen der COVID-19-Coronavirus-Pandemie betroffen sind, zu verstärken. Das Wirtschaftsministerium hat ein umfassendes Hilfspaket für die Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

Notfallfonds für Kleinstunternehmen und Selbstständige

Angesichts der Covid-19-Krise hat die Generaldirektion für Mittelstand (Direction générale des classes moyennes) einen Notfallfonds für Kleinstunternehmen und Selbstständige eingerichtet.

Die Unternehmen mit höchstens 9 Arbeitnehmern und Selbstständige können mit einer gültigen, vor dem 18. März 2020 ausgestellten Niederlassungsgenehmigung (mit einem Jahresumsatz von mindestens 15.000 Euro und deren Tätigkeit infolge des Inkrafttretens der großherzoglichen Verordnung vom 18. März 2020 zur Einführung einer Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 unterbrochen werden musste) eine nicht rückzahlbare Soforthilfe in Höhe von 5.000 Euro beantragen.

Aufrechterhaltung der Beschäftigung

Die luxemburgische Regierung eine Kurzarbeitsregelung „höhere Gewalt / Coronavirus“ mit einem beschleunigten Verfahren für alle Unternehmen eingeführt, die ihre Tätigkeit ganz oder teilweise einstellen mussten.

Während der Dauer der Kurzarbeit zahlt der Staat eine Ausgleichszahlung in Höhe von 80 % der Löhne/Gehälter. Die Rückerstattung ist auf 250 % des sozialen Mindestlohns für nicht qualifizierte Arbeitnehmer ab 18 Jahren begrenzt. Diese Ausgleichszahlung darf nicht unter dem sozialen Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer liegen. Eine etwaige Differenz zwischen dem Betrag der Ausgleichszahlung und dem sozialen Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer wird vom Beschäftigungsfonds übernommen.

Erleichterung der Bankfinanzierung

Die neuen Kreditlinien werden zu 85 % vom Staat und zu 15 % von den teilnehmenden Banken besichert. Dies gilt für Darlehen, die zwischen dem 18. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 gewährt werden. Diese Maßnahme versteht sich als subsidiäres Instrument nach Inanspruchnahme – sofern dies möglich ist – der Instrumente der Nationalen Kredit- und Investitionsgesellschaft (Société nationale de crédit et d'investissement - SNCI), des Office du Ducroire oder der Europäischen Investitionsbank.

Für kleine und mittlere Unternehmen beträgt die vom Darlehensnehmer zu tragende Garantieprämie:

 

  • 0,25 % bei einer maximalen Laufzeit von einem Jahr
  • 0,50 % bei einer maximalen Laufzeit von 3 Jahren
  • 1 % bei einer maximalen Laufzeit von 6 Jahren

 

Für weitere Informationen klicken Sie auf den folgenden Link: CORONAVIRUS COVID-19 // PROGRAMM ZUR STABILISIERUNG DER WIRTSCHAFT