„Der Fachkräftemangel darf nicht zur Wachstumsbremse werden“ - Mit dieser Forderung wendet sich Jörn Kater, Leiter der Metropolregion Hannover und Landesbeauftragter für Politik des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), schon heute an die Wahlsieger der bevorstehenden niedersächsischen Landtagswahl. „Im Fachkräftemangel sehen nahezu alle mittelständischen Unternehmen die aktuell größte Bedrohung für eine langfristig stabile wirtschaftliche Entwicklung. Dies zu verhindern, sollte darum für die neue niedersächsische Landesregierung höchste Priorität haben.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind kurzfristig wirkende Maßnahmen ebenso wichtig wir mittel- und langfristig greifende Veränderungen. Kurzfristig sollte sich die neue Landesregierung beispielsweise für ein erheblich vereinfachtes und beschleunigtes Verfahren bei der Anerkennung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse engagieren. Zudem müssen staatliche Bildungs- und Qualifizierungsprogramme mehr Förderung erfahren, um mehr Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Dauerhaft wird Niedersachsen dem Fachkräftemangel aber nur trotzen können, wenn eine gute Ausbildung neuer Fachkräfte Vorort gewährleistet wird. Darüber hinaus müssen die Chancen der Um- und Neuqualifizierung besser genutzt werden. Vor dem Hintergrund des Mobilitätswandels und der damit verbundenen personellen Umwälzungen müssen dafür die betriebliche Weiter- und Fortbildung in den Fokus der künftigen Bildungspolitik rücken. Denn Weiterbildung und lebenslanges Lernen entscheiden im Rahmen der aktuellen Veränderungsprozesse über die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und der ganzen niedersächsischen Wirtschaft. Und nicht zuletzt sind sie ein wichtiger Schlüssel zu sozialer Teilhabe“.

Kontakt:
Jörn Kater, Leiter Metropolregion Hannover des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW)
Telefon: +49 5571 9169981
E-Mail: joern.kater@bvmw.de