Krieg in Europa

Wir sind letzte Woche in einer anderen Welt aufgewacht, wie unsere Außenministerin treffend formuliert hat. Jetzt heißt es Zusammenstehen und sich für die nächste Krise wappnen!

Liebe Mittelständler,

 

wir sind letzte Woche in einer anderen Welt aufgewacht, wie unsere Außenministerin treffend formuliert hat.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, der vor allem für die dortige Zivilbevölkerung verheerende Auswirkungen hat, wird auch unsere westlichen Gesellschaften dramatisch beeinflussen.

Gestern hat unsere Bundesregierung eine vollständige Kehrtwende in der deutschen Außen- und Verteidigungspolitik eingeleitet und damit einhergehend massiven Sanktionen gemeinsam mit unsren westlichen Partnern gegen Russland zugestimmt.

Diese Maßnahmen erfahren unsere volle Unterstützung, da es hier in der Tat um die Verteidigung unserer gemeinsamen Werte geht.

Die Auswirkungen auf unsere heimische mittelständische Wirtschaft werden natürlich nicht folgenlos bleiben aber diesen Preis sollten wir für unsere Freiheit, unsere Demokratie und unsere Werte bereit sein zu bezahlen.

Die kommenden Wochen werden nun massive Veränderungen mit sich bringen. Es ist davon auszugehen, dass Rohstoffpreise weiter ansteigen und damit die Inflation weiter anheizen. Ebenso können wir davon ausgehen, dass die Staatsverschuldung weiter zunehmen wird. Außerdem sehen wir massiven Veränderungen im Außenhandel und der Energiepolitik entgegen.

Wie stark die einzelnen Punkte sich auf unsere heimische Wirtschaft auswirken, wird u.a. maßgeblich davon abhängen, wie sich China in dieser Krise positionieren wird. Die derzeitige staatliche Kommunikation nach innen und außen lassen eher vermuten, dass man Russland beiseite stehen wird.

Das bereits in den vergangenen Jahren immer aggressivere wirtschaftliche Vorgehen Chinas wird auch hier eine klarere Positionierung der deutschen und europäischen Wirtschaftspolitik nach sich ziehen.

Aber wie in jeder Krise müssen wir jetzt schnell die Chancen und Risiken erkennen und dynamisch reagieren.

Dabei steht natürlich die Unterstützung Kiews sowie humanitäre Hilfe für die bereits jetzt auf der Flucht befindlichen Zivilbevölkerung im Vordergrund.

Gleichzeitig stehen massive Umstrukturierungen unseres Energiemarktes und eine stärkere europäische Integration bei weniger offenen Märkten ganz oben auf unseren Tagesordnungen.

Eine turbulente Zeit für alle Entscheider:innen, die jetzt unternehmerische Weichenstellungen treffen müssen, um die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen.

Wir stehen Ihnen dabei mit starken Partnern und unserem umfassenden Netzwerk zur Seite.

Ihr

Sascha Buurman