Arbeitsschutz in Zeiten der Pandemie

Unser Mitglied Michael Löw gibt Tipps und im Bedarf auch umfassende Beratung zum Thema Arbeitsschutz in Zeiten der Pandemie.

Die SARS-CoV-2-Pandemie geht in die nächste Verlängerung. Die Bunderegierung hat zusammen mit den Ländern eine weitere Reduzierung der Kontakte zum 01.12.2020 und jüngst einen Lockdown zum 16.12.2020 beschlossen.
Wir können und dürfen uns unserer Verantwortung nicht entziehen und müssen unabdingbar dazu beitragen, dass sich das Virus nicht unnötiger Weise und unkontrolliert ausbreiten kann.

Neben einem funktionierenden Pandemiemanagement gehört auch ein stringenter Arbeitsschutz SARS-CoV-2 zu den großen Aufgaben des Jahres 2020. Einige Unternehmen haben noch Verbesserungspotenzial.

Der Gesundheitsschutz nimmt gerade jetzt, kurz vor dem Jahresende, aber auch zu Beginn der kalten Jahreszeit, ständig an Bedeutung zu. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat neben dem Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 auch eine Arbeitsschutzregel SARC-CoV-2 als ergänzende Konkretisierung der Anforderungen aus dem Arbeitsschutzgesetz herausgegeben.

Die Umsetzung und Einhaltung der Schutzmaßnahmen an den Arbeitsplätzen haben neben der eigentlichen schützenden Wirkung inzwischen auch einen politischen Aspekt erreicht. In der Freizeit sollen die Menschen die Kontakte reduzieren, während sie an ihren Arbeitsplätzen ungeachtet der notwendigen Mindestabstände in Gruppen oder Teams zusammenarbeiten. Die Alltagsmasken werden von vielen Menschen, besonders beim Tragen über eine längere Zeit, als äußerst lästig empfunden, obwohl es einige Branchen gibt, bei denen Masken in Form von Staubmasken, Schutzmasken, etc. zum Arbeitsalltag gehören. Allerdings ist der betriebliche Pandemieschutz auch nicht mit dem Verteilen einiger Masken erledigt. Gebrauchsgegenständen wie z.B. gemeinsam genutzte Werkzeuge, Kaffee- und Teeküchen, Türgriffe und Handläufe, usw. müssen regelmäßig desinfiziert werden.

Bei einigen Kunden konnten die Arbeitssysteme in den Hallen verteilt werden, sodass der notwendige Mindestabstand konsequent eingehalten werden konnte. In anderen Unternehmen ist dies nicht möglich. Versetzte Arbeitstage, 10-Stundentage und Ausweiten der Arbeitswoche auf einen 6. Tag konnte schnell die notwendige Lösung bringen.

Wichtig ist auch die Kontaktreduzierung zwischen betrieblichen Führungskräften und Mitarbeiter. Diese Kontaktreduzierung darf keinesfalls dazu führen, dass die Mitarbeiter nicht mehr informiert werden. Das Gegenteil ist der Fall. Nur wer im ständigen Austausch mit seinen Mitarbeitern und Kollegen steht, kann diese permanent motivieren, sich an den Gesundheitsschutz zu halten, eben auch in der Freizeit.

 

Bei Fragen steht Ihnen unser Mitglied Michael Löw gerne zur Verfügung.

 

Michael Löw

Fachwirt für Arbeitsstudium
und Betriebsorganisation
Zum Ebsch 10
57334 Bad Laasphe

Tel. 0 27 52 – 47 86 54
Mobil 0 171 – 19 800 30
info@loew-system.de