Startschuss für eine enge Kooperation zwischen BVMW und SBC

Slowenien gehört aktuell zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften in Europa und ist eine Drehscheibe für den Handel zwischen Deutschland und dem Westbalkan

Vorstandsmitglied Dr. Jochen Leonhardt unterzeichnet in Anwesenheit des slowenischen Staatspräsidenten Bohut Pahor eine umfassende Kooperationsvereinbarung. Slowenien gehört aktuell zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften in Europa und ist eine Drehscheibe für den Handel zwischen Deutschland und dem Westbalkan. Slowenien zeichnet aktuell  für 40% des Handelsvolumens mit den Ländern Ex-Jugoslawiens verantwortlich.

Deutschland ist schon lange einer der Hauptpartner Sloweniens und der Handelstausch zwischen den beiden Staaten umfasste in 2016 fast 10 Milliarden Euro, 4,4% mehr als in 2015. Deutsche Unternehmen haben in insgesamt 750 Unternehmern in Slowenien investiert und neue Investitionsgelegenheiten sind zahlreich. Auf der anderen Seite ist Slowenien für Deutschland ein unentbehrlicher Partner und steht als Handelspartner an der 39. Stelle.  

Der Slovenian Business Club ist mit 72 Mitgliedern noch ein kleiner Verein, der aber mit einem Anteil von etwa 10% am BSP einen wesentlichen Kern der slowenischen Wirtschaft darstellt. Die Mitglieder des SBC sind in Slowenien sehr bekannt und deswegen ist der Einfluss dieser Unternehmen in Slowenien größer als die Anzahl seiner Mitglieder. Die Mitglieder des SBC zeichnen sich durch ein gemeinsames Wertesystem aus, dem sie sich verpflichtet fühlen, so dass Mitglieder des BVMW auf den notwendigen Schutz für den Eintritt in den slowenischen Markt und die Märkte des Westbalkans vertrauen können.

Das geschäftliche Umfeld und die geschäftlichen Beziehungen der deutschen Unternehmen mit slowenischen Partnern sind viel besser als mit anderen Staaten in der Region. Obwohl der Markt in Slowenien klein ist, ist Slowenien dank der großen Kaufkraft und eines attraktiven Investitionsumfelds ein attraktiver Markt und ein Ausgangspunkt für deutsche Unternehmen. Ungefähr 40 Prozent des Handelstauschs zwischen Deutschland und dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens erfolgt mit Slowenien.