Chancen durch Informationstechnik im Mittelstand

„Digitalisierung findet nicht in der IT statt, sondern in den Fachbereichen.“

Gerade die Digitalbranche profitiert seit Jahren weltweit von der stetig ansteigenden Nachfrage. Und auch in Deutschland – in unserer Region – ist dies deutlich zu merken: neue, unterschiedliche Geschäftsmodelle im IT-Sektor werden gegründet und händeringend wird Personal gesucht.

Die IT eröffnet neue Chancen. Was zuvor noch großen Konzernen, auch aufgrund von Kostengründen, vorbehalten war, ist nun bei den mittelständischen Betrieben vor Ort angekommen und wird jetzt nachgefragt.

Die 70-mitarbeiterstarke Decadis AG aus Koblenz ist eines der Unternehmen, die von der stetigen Nachfrage auch überregional profitiert. Das in 2004 gegründete Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden in der IT zu betreuen, Systeme anzupassen, zu programmieren und zu implementieren. „Wir sorgen dafür, dass unsere Kunden für die Zukunft besser gerüstet sind.“, so Boris Kempken, Sales und Marketing Verantwortlicher für Atlassian Produkte.

Durch veränderte Marktbedingungen wollte sich die Leica Camera AG entsprechend auch in der IT rüsten, um dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Das Traditionsunternehmen aus Hessen mit rund 800 Mitarbeitern allein in Wetzlar, ist als Premiumhersteller für die bekannten Kameras und Sportoptikprodukte weltweit bekannt.

Auch wenn Leica global aktiv ist, so vertritt das Unternehmen selbst die „Made in Germany“-Qualität für die eigenen Produkte und arbeitet daher gerne mit dem regionalen Mittelstand zusammen. Leica suchte sich für die geplanten IT-Vorhaben einen fähigen Umsetzungspartner mit der erforderlichen Kenntnis, Unternehmensgröße und Nähe zum Standort.

Seit wenigen Jahren arbeiten Leica und Decadis nun zusammen und haben das neuste Projekt erfolgreich realisiert, in dem es darum ging, Parallelentwicklungen und Shadow-IT innerhalb von Leica zu konsolidieren, Projekte zu flexibilisieren und die Kommunikation zu verbessen.

Im Interview mit dem IT-Verantwortlichen der Leica Camera AG, Ulli-Martin Podubrin verriet dieser uns: „Unsere Anforderungen waren zum Zeitpunkt der Zusammenarbeit mit der Decadis relativ offen. Wir hatten zum Ziel, dass die Kommunikation und Informationsflüsse einfacher, übersichtlicher und nachvollziehbarer werden. Das ist uns hervorragend gelungen.“ Weiterhin ergänzte er: „Das ging jedoch nur, weil die Fachbereiche, insbesondere die internen Interessensgruppen und Key User, mit involviert waren. Die Digitalisierung findet nämlich nicht in der IT, sondern in den einzelnen Fachbereichen selbst statt.“

Das hat dafür gesorgt, dass bereits kurz nach Projekteinführung am Standort praktisch alle Mitarbeiter mit Confluence, der neuen Knowledge Base, dem Intranet, arbeiten.