Nachgefragt: Wiebke Winter

Sie wollten schon immer mal Politikerinnen und Politiker besser kennenlernen? Wir stellen Ihnen in dieser Reihe jeweils eine politische Persönlichkeit vor, die einige Fragen zu ihrer Person und ihrer politischen Karriere beantwortet.

Dieses Mal das jüngste Mitglied des CDU-Bundesvorstands und die Landesvorsitzende der Jungen Union Bremen, Wiebke Winter.

Welche Person in Ihrem Leben hat Sie am meisten beeinflusst?

Vermutlich meine Großeltern. Meine Oma hat als Bibliothekarin in mir schon früh die Liebe zu Büchern geweckt, und mein Opa hat mich als Mathe- und Physiklehrer immer wieder vor neue kognitive, logische Herausforderungen gestellt.

Haben Sie ein Lebensmotto?

„When they go low, we go high“ – Michelle Obama.

Wie sollte Politik gerade für jüngere Menschen gemacht werden?

Politik muss immer für alle Menschen gemacht werden. Aber was die Kommunikation von Politik angeht, da können wir noch etwas moderner werden, zum Beispiel mit TikTok-Videos oder Reels.

Gibt es ein Buch, das Sie besonders beeindruckt hat?

Zuletzt „The Choice“ von Dr. Edith Eger. Darin beschreibt sie, wie sie den Holocaust überlebt hat und mit den psychischen Folgen dieser Erfahrung in ihrem Leben umgegangen ist.

Haben Sie einen Lieblingsfilm?

„Club der toten Dichter“ – mit Robin Williams.

Was ist Ihr Geheimtipp/oder Lieblingsort (in Berlin oder anderswo)?

Mein „geheimer“ Weg durch die Felder in einem Dorf nahe Bremen.

Musterschülerin oder Wildfang?

Wohl eher Musterschülerin.

Was war Ihr Berufswunsch als Kind?

Nachdem es mit Hogwarts (ich bin großer Harry Potter-, bzw. Hermine Granger-Fan) nicht geklappt hatte, wollte ich Detektivin werden.

Haben Sie jemals an Ihrer beruflichen Entscheidung gezweifelt?

Die fünfstündigen Klausuren für das erste juristische Staatsexamen haben nicht immer Spaß gemacht. Aber ich mache trotzdem jetzt noch das zweite Staatsexamen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich liebe es, mich in kluge Büchern zu vertiefen oder am Meer zu sein.

Bier oder Wein?

Wein.

Was essen Sie am liebsten?

Sushi und die Lasagne von meiner Mutter.

Wie gehen Sie mit Rückschlägen oder Niederlagen um?

Ich nehme mir Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten, zum Beispiel bei einem Spaziergang. Meist bedeutet ein Rückschlag oder eine Niederlage aber auch immer wieder eine neue Chance: Dadurch, dass ich nicht in den Bundestag eingezogen bin, kann ich nun mein zweites juristisches Staatsexamen machen.

Wie stark sind Sie mit Ihrer Heimatort Bremen verbunden?

Sehr. Ich liebe insbesondere meine Heimat Bremen-Nord und natürlich Werder Bremen.

Ohne welche App könnten Sie nicht leben?

Erinnerungen, damit ich keine To-Do‘s vergesse. Meine App erinnert mich täglich zu bestimmten Uhrzeiten an meine Aufgaben.