Klimaneutralität: Orientierung für den Handel

Das Thema Klimaneutralität ist im Handel ganz oben auf der Agenda angelangt. Die große Komplexität der möglichen Ansätze und Maßnahmen stellt viele Handelsunternehmen in der Umsetzung jedoch vor große Herausforderungen.

Ein gutes Beispiel für dezentrale Stromerzeugung liefert der Microsoft-Partner SEE Airtricity mit der Installation von Solarzellen auf städtischen Dächern.

Je drängender das Thema Klimawandel in der Öffentlichkeit diskutiert wird, desto wichtiger wird es für Handelsunternehmen und in der Wertschöpfungskette des Handels, sich in Sachen Klimaneutralität zu positionieren. Und tatsächlich: Rund jede zweite Firma verfügt laut einer aktuellen Studie des Capgemini Research Institute bereits über ein Nachhaltigkeitskonzept. Doch: Nur eine Minderheit von ihnen besitzt auch eine dezidierte Strategie für dessen Umsetzung. Das Problem stellen die zahlreichen Möglichkeiten dar, wie die Klimaneutralitätsziele im Umfeld des Handels erreicht werden können. Von nachhaltigen Verpackungen über die Prozessoptimierung in der Lieferkette bis zur Energieversorgung von Gebäuden: Angesichts der großen Komplexität fühlen sich viele Händlerinnen und Händler schlichtweg überfordert.

Ansätze, Lösungen und Praxisbeispiele

Licht ins Dunkel bringt das neue Whitepaper „Klimaneutralität im Handel & für weitere Unternehmen“, mit dem Microsoft und das EHI Retail Institute mit einer kompakten Übersicht der sechs relevantesten Handlungsfelder sowie den dazugehörigen Handlungsempfehlungen für die nötige Struktur im gewaltigen Maßnahmen-Dschungel sorgen.

Digitalisierung und KI

Als eines der zentralen Handlungsfelder schafft die Digitalisierung neue Ansätze für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsinitiativen – zum Beispiel durch Hyperscale- und Cloud-Rechenzentren, die durch mehr Rechenleistung pro Energieeinheit deutlich energieeffizienter agieren. Im Bereich Energie und Energiewirtschaft eröffnet vor allem Photovoltaik große Potenziale, um in den kommenden fünf Jahren für eine Vervielfachung der Leistungswerte zu sorgen. Mit Blick auf Lieferketten, Transport und Mobilität rückt zudem die Rolle von Künstlicher Intelligenz für die erhöhte Warenverfügbarkeit, Bestandsoptimierung und das einfachere Erreichen von Zielgrößen im Supply Chain Management in den Fokus.

Energie-Optimierung und Kreislaufwirtschaft

Ein wichtiger Ansatzpunkt für die klimafreundliche Fertigung im Bereich Industrie und Produktion liegt in der Energie-Optimierung und im Abfallmanagement. Im Gebäude und Gebäudemanagement sind vor allem effiziente Lösungen gefragt, die durch Automatisierung der Gebäudesteuerung die Kühlung, Klimatisierung und Energie optimieren. Und auch die Weiternutzung und Wiederverwendbarkeit von Produkten bietet im Bereich Konsum und Kreislaufwirtschaft einen Effekt auf die Klimaaktivitäten, der im Whitepaper ausgiebig diskutiert wird. Dazu gibt es für jedes dieser sechs Handlungsfelder zahlreiche Beispiele aus der Praxis, die dem Handel zeigen, wie die Klimaneutralitätsziele von morgen schon heute erfolgreich angegangen werden können.

 

Gut zu wissen

Whitepaper: Klimaneutralität im Handel & für weitere Unternehmen

Mit dem neuen Whitepaper „Klimaneutralität im Handel & für weitere Unternehmen“ sorgen Microsoft und das EHI Retail Institute für wichtige Orientierung. Kompakt auf einen Blick: zentrale Infos, Empfehlungen und digitale Lösungen für Klimaneutralität im Handel, kostenfreier Download unter folgendem Link: https://aka.ms/Handel_Klimaneutralitaet 

Xenia Giese
Senior Industry Advisor Retail & Consumer Goods
Microsoft Deutschland

www.microsoft.com 

 


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