Nachhaltig Risiken versichern

Unternehmen sind wie Fingerabdrücke. Jedes ist auf seine Weise einzigartig und hat besondere und spezielle Tätigkeiten, die seine Mitarbeiter ausführen.

collage aus menschen

Genauso individuell sind die jeweilige Risikosituation und der Absicherungsbedarf. Die Generali verspricht als lebenslanger Partner maßgeschneiderte und nachhaltige Lösungen. 

Alexander Bacher* und seine Tochter bauen in ihrem kleinen Betrieb in der Nähe von Reutlingen Anlagen zur Wasseraufbereitung. Ein technischer Defekt an einem Elektrogerät, der einen Brand in der kleinen Küche der Werkshalle auslöste, hätte den Unternehmer mit seinen fünf Angestellten fast die Existenz gekostet. Durch ein zielgerichtetes Schadensmanagement mit dem Einsatz von Sachverständigen und versierten Dienstleistern wie einem Chemiker konnte die Generali gemeinsam mit dem Anlagenbauer einen weitaus höheren Schaden abwenden. Am Ende haben Unternehmer und Versicherer – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – durch partnerschaftliche Zusammenarbeit einen Totalschaden vermeiden können, und es mussten keine Waren vernichtet werden. Partner in allen Lebenslagen Im Interview spricht Christoph Morgenthal, Leiter Projektmanagement Komposit bei der Generali, über die Gefahren, die zu existenzbedrohenden Schäden für Unternehmen und nicht zuletzt für die Umwelt führen können.

DER Mittelstand.: Herr Morgenthal, Digitalisierung und Klimawandel sind nur zwei der Herausforderungen unserer Zeit, die auch Auswirkungen auf das Kaufverhalten von Kunden haben. Was bedeutet das für kleine und mittelständische Betriebe?

Christoph Morgenthal: Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind gefordert, ihre Unternehmensstrategien ständig anzupassen. In diesem Transformationsprozess gilt es auch, die vielen damit verbundenen Risiken abzusichern. Dazu zählen neben einer ausreichenden Absicherung der Betriebseinrichtung, der Mitarbeiter und Immobilien auch vermehrt die Cyber-Security. Und auch das Thema Nachhaltigkeit gewinnt nach wie vor stark an Bedeutung. Photovoltaikanlagen werden zum Beispiel immer häufiger auch auf Unternehmensgebäuden montiert, um eigenen Strom zu produzieren und Überschüsse ins Netz einzuspeisen. Auch Umweltrisiken spielen eine zunehmend größere Rolle.

Inwiefern unterstützt die Generali Unternehmen bei der Absicherung der entsprechenden Risiken?

Die Generali verspricht ihren Kunden, sie als Partner in allen Lebenslagen zu begleiten. Mit der Unternehmenssicherungspolice, kurz USP, sowie der Immobiliensicherungspolice (ISP), bietet die Generali für fast alle Betriebsarten und -größen maßgeschneiderte Lösungen. Individuelle Risikosituationen können mit verschiedenen Produktbausteinen abgesichert werden. Eine einfache Baustein-Systematik ermöglicht eine flexible und vollständige Abdeckung sämtlicher Risiken für das Unternehmen und für die Menschen, die damit verbunden sind.

Die Auswirkungen von Naturkatastrophen nehmen aufgrund des Klimawandels signifikant zu. In allen Bereichen des Lebens spielt nachhaltige Prävention eine sehr wichtige Rolle. Wie trägt die Generali als Versicherer zu mehr Nachhaltigkeit bei?

Die Generali hat sich zu mehr Nachhaltigkeit verpflichtet, und so haben wir beispielsweise in unserem operativen Geschäftsbetrieb zwischen 2013 und 2019 bereits 40 Prozent der Treibhausgasemissionen reduziert und wollen diese bis 2025 um weitere 25 Prozent verringern. Wir wollen aber auch der Partner unserer Unternehmenskunden in all ihren Schlüsselmomenten einschließlich ihrer grünen Transformation sein. Unternehmen müssen das Thema Nachhaltigkeit ernst nehmen, denn mit ihrer Verantwortung leisten sie nicht nur einen wichtigen Beitrag für ihre Zukunft, sondern auch für die Umwelt und die Gesellschaft. Wir fördern daher nachhaltige Ansätze bei kleinen und mittleren Unternehmen, und wir berücksichtigen ökologische und soziale Kriterien bei der Entwicklung unserer Versicherungslösungen und den damit verbundenen Dienstleistungen – etwa wenn beschädigte Güter repariert werden müssen. Ein weiteres wichtiges Beispiel, mit dem wir zu mehr Nachhaltigkeit beitragen wollen, ist natürlich der Sustainable Impact Award. Mit all diesen Initiativen tragen wir dazu bei, ein Ökosystem zu schaffen, das nachhaltiges Wirtschaften ermöglicht und unterstützt, ganz im Sinne einer lebenslangen Partnerschaft mit den Unternehmen.

Das Interview führte Friederike Pfann, Redaktion DER Mittelstand.

*Name von der Redaktion geändert

Gut zu wissen

Nachhaltigkeitshelden aus dem Mittelstand gesucht

Die Generali in Deutschland verleiht 2022 den Sustainable Impact Award (SIA) gemeinsam mit dem BVMW und der WirtschaftsWoche zum zweiten Mal. Mit dem Preis erhalten kleine und mittlere Unternehmen eine Chance, beim Thema Nachhaltigkeit voranzukommen. Die Preisvergabe findet am 22. September in Berlin statt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr mehr als 70 Bewerber in den vier Kategorien „Social Impact on Employees“, „Impact on Earth“, „Impact of Product“ und „Generali SME EnterPrize“. Sie repräsentieren eine große Branchenvielfalt und kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie zum Beispiel Lebensmittel, Chemie & Pharma, Medizin, Forschung & Entwicklung, Finanzdienstleistungen, Mode oder Landwirtschaft. https://bvmw.info/sia_award