Social Media – die neue Form des Marketings?

Kein Mittelständler kann heutzutage noch auf Social Media Marketing verzichten – dabei bergen die neuen Mediakanäle gleichermaßen Chancen wie Risiken.

Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter und Youtube, aber auch die businessorientierten Plattformen wie Xing und LinkedIn sind in den letzten Jahren zu unverzichtbaren Marketingkanälen für werbetreibende Unternehmen geworden. Da sämtliche soziale Schichten, wie auch alle Altersgruppen auf diesen digitalen Kanälen vertreten sind, finden Marketingverantwortliche ihre passende Zielgruppe. Im Kommunikationsmix ist Social Media Marketing dem Online Marketing zugeordnet. Neben Kommunikation, Markenbildung und Reichweitenvergrößerung bietet es sich – je nach Produkt und Zielgruppe – auch sehr gut für Kundenservice und selbst für den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen an.

Strategien und Instrumente


Am Anfang steht wie immer eine ausgefeilte Strategie: Was und wer soll auf welchem Kanal mit welchen Mitteln erreicht werden? Dabei hängt es stets auch von der Größe des Budgets und dem vorhandenen Personal ab, welche Ziele erreicht werden sollen. Geht es um Markenführung und Brandaufbau, oder stehen Umsatzziele im Mittelpunkt? Sollen soziale Interaktionen oder der Traffic auf den einzelnen Kanälen gesteigert werden, oder liegt der Schwerpunkt auf der Reichweitenerhöhung? Die Ziele werden dann in einem Social Media Plan festgelegt. Dieser gibt die strategischen Richtlinien vor und beschreibt, welche Inhalte in welcher Form zu welchem Zeitpunkt und auf welchem Kanal gepostet werden sollen. Zudem wird bestimmt, in welchem Umfang sie mit Mediaspendings beworben werden. Ein ausgeklügelter Plan fasst die zu kommunizierenden Inhalte in einem Wochen- oder Tagesplan zusammen und legt Themen wie auch Verantwortliche fest.

Chancen und Risiken


Social Media Kanäle bieten gegenüber herkömmlichen Marketingkanälen die einmalige Chance, mit Kunden und Followern in Interaktion zu treten und sie relativ kostengünstig zu erreichen. Anders als eine herkömmliche „Push“- Kommunikation findet hier ein „Pull“- Mechanismus statt, das bedeutet, dass sich der Nutzer die Informationen selbst aus dem jeweiligen Kanal „ziehen“ kann. Somit können sich Kunden in einem selbstbestimmten Kommunikationszyklus bewegen. Allerdings kann sich eine einmal veröffentlichte Information auch verselbständigen und außer Kontrolle geraten. Sogenannte „Hater“, also Follower, die ihrem Unmut ungeschönt Luft verschaffen und im schlimmsten Fall einen sogenannten Shitstorm auslösen, können einen gut geplanten Kommunikationsansatz schnell zunichtemachen. Hinzu kommt, dass – insbesondere auf Facebook – die organische Reichweite in den letzten zwei Jahren massiv gelitten hat und selbst sehr gute Posts nur noch einen Bruchteil der Follower erreichen. Ohne den Einsatz von gesponserten Posts ist es kaum noch möglich, die gewünschte Interaktion zu erreichen.

Zehntausende Fans können nicht irren …


Der BVMW hat die Marke von 40.000 Fans und Followern auf unseren Social Media Kanälen durchbrochen! Damit lassen wir nicht nur die meisten anderen Verbände hinter uns, sondern zeigen, wie sich Menschen vom Mittelstand BVMW und unseren Themen begeistern lassen.
Sie folgen unseren Social Media Kanälen noch nicht? 

 

Gut zu wissen

 

  • Social Media Marketing ist im Kommunikationsmix unverzichtbar

  • Es bietet sich hervorragend zum Vertrauensaufbau und zur Reichweitenerhöhung an

  • Vielfältige Tools können helfen, die Performance deutlich zu erhöhen

 

Oliver Hickfang

Projektmanager E-Mail- und Newsletter-Marketing 

oliver.hickfang@bvmw.de

 

Illustration: Anna-Friederike Charlotte Pöschel

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Soli muss weg für alle!

 

#Soliweg


Das Soli-Gesetz der GroKo benachteiligt Millionen Steuerzahler, ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Der Soli gehört deshalb vollständig und für alle ab dem 1. Januar 2020 abgeschafft.

Dafür kämpft der Mittelstand BVMW – notfalls per Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.