Außenminister von Bangladesch zu Gast beim BVMW

Der Außenminister von Bangladesch, S.E. Abul Kalam Abdul Momen, tauschte sich mit Mittelstandspräsident Mario Ohoven in der BVMW-Bundeszentrale in Berlin über die Stärkung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen aus.

An dem Gespräch mit dem BVMW nahmen auch Botschafter S.E. Imtiaz Ahmed und Rubana Huq, Präsidentin der Textilhersteller in Bangladesch, teil.

Die Bundesrepublik ist der wichtigste Exportpartner des Landes und bietet somit deutschen Mittelständlern gute Chancen: 6,11 Milliarden Dollar und damit 16 Prozent des Exports gehen nach Deutschland; die USA folgen mit 5,81 Milliarden US-Dollar.

Über 90 Prozent der Importe aus Bangladesch sind Textilien. Um die Abhängigkeit von der Modeindustrie zu reduzieren, bemüht sich die Regierung, die Wirtschaft zu diversifizieren. In der Lebensmittelverarbeitung, der Leder- und Fahrradproduktion, wie auch in der Stärkung von Start-ups und mittelständischen Betrieben, sieht Minister Momen Chancen für Bangladesch. Zudem wird die Regierung in den nächsten Jahren sowohl in die Modernisierung der landesweiten Infrastruktur wie Transport und Verkehr als auch in den Umweltschutz investieren. Diese Bereiche bieten für deutsche mittelständische Technologieanbieter attraktive Geschäftschancen.

Im Rahmen seines Aufenthalts in Berlin führte Minister Momen außerdem Gespräche mit Entwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller und Bundesaußenminister Heiko Maas. Als zweitgrößter Bekleidungsexporteur der Welt ist Bangladesch nun auch auch Partner der BMZ-Initiative „Grüner Knopf“ und hat sich damit verpflichtet, zukünftig anspruchsvolle Sozial- und Umweltstandards für eine nachhaltige Textilwirtschaft zu gewährleisten.

 

 

 

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Soli muss weg für alle!

 

#Soliweg


Das Soli-Gesetz der GroKo benachteiligt Millionen Steuerzahler, ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Der Soli gehört deshalb vollständig und für alle ab dem 1. Januar 2020 abgeschafft.

Dafür kämpft der Mittelstand BVMW – notfalls per Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.