Wie Sie mit altersgemischten Teams punkten

In fast jeder Firma treffen Menschen verschiedenen Alters und mit unterschiedlichen Werten aufeinander. Im Durchschnitt sind rund vier verschiedene Generationen parallel berufstätig – eine Situation, die Chancen, aber auch Konfliktpotenzial birgt.

Aufgrund der vielfältigen Gegebenheiten, unter denen Menschen aufgewachsen sind, unterscheiden sich oftmals ihre Arbeitseinstellungen deutlich voneinander. So treffen in altersgemischten Teams Mitarbeiter, die mit Computern, Internet, Mobiltelefonen und Social Media groß geworden sind, auf Mitarbeiter, die erst im Laufe ihres Erwachsenenlebens mit diesen Technologien konfrontiert wurden und diese je nach Aufgabengebiet und persönlicher Affinität adaptieren mussten. Hinzu kommen unterschiedliche Werte, Ziele und Motivationen der verschiedenen Altersgruppen. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Generationen Y (Geburtenjahrgänge 1981 bis 1990) und Z (Geburtenjahrgänge 1991 bis 2010). Während die Generation Y, die derzeit auf den Arbeitsmarkt strömt, vor allem Sinn und Abwechslung im Job sucht, viel Wert auf Selbstverwirklichung legt, offline wie online exzellent vernetzt ist und Arbeits- und Privatleben ergänzend sieht, ist die Generation Z bereits mit digitalen Medien aufgewachsen und differenziert mehr zwischen Job und Freizeit. Selbstverwirklichung wird wieder verstärkt im Privatleben und in sozialen Kontakten gesucht und weniger im Rahmen der Karriere. „Für Unternehmen, Abteilungs- und Teamleiter stellt es folglich eine zunehmend große Herausforderung dar, die jüngeren und älteren Generationen zusammenzuführen und deren unterschiedliche Potenziale zu nutzen“, weiß Petra Guthunz, Führungskräfteberaterin im Fürstenberg Institut.

Zusammenarbeit in altersgemischten Teams aktiv fördern

Ein großer Vorteil altersgemischter Teams liegt darin, Wissens- und Handlungssynergien zu schaffen und die unterschiedlichen Kompetenzen sinnvoll zu verknüpfen: die Neugier, das aktuelle Fachwissen, die neuen Methoden und die oft höhere Geschwindigkeit der Jungen mit der Erfahrung, dem Qualitätsbewusstsein, dem Prozesswissen und der sozialen Integrität der Älteren. „Auch in der Vielfalt der Perspektiven auf ein zu lösendes Problem, in der Erweiterung der persönlichen Netzwerke, im wechselseitigen Lernen voneinander, im Wissens- und Erfahrungstransfer sowie in den gesundheitsfördernden Wirkungen, die sich in der Unterstützung untereinander und im Wohlfühlfaktor ausdrücken, können verschiedene Generationen voneinander profitieren“, so Petra Guthunz.
Damit diese Verschiedenheit ein Gewinn werden kann, ist eine vorurteilsfreie und gute Führung notwendig, der gesundheitserhaltende Arbeitsbedingungen und die Wertschätzung aller Mitarbeiter am Herzen liegt.

 

Gut zu wissen: Die Vorteile altersgemischter Teams auf einen Blick

Differenziertes, erweitertes Leistungsspektrum

Vielfalt der Perspektiven

Breiteres personelles Netzwerk

Gegenseitige Kompetenzerweiterung Know-how-Transfer an konkreten Arbeitsaufgaben

Gesundheitsfördernde Wirkung

Employer Branding

Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung

Niedrigere Fluktuation

Reduzierte Fehlzeiten.

 

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