Seit der Firmengründung 1993 treiben wir den Fortschritt in der Fahrradbranche und die Wahrnehmung des Fahrrades als ernsthaftes Verkehrsmittel und Wirtschaftsgut voran. Damals war Firmengründer Dirk Zedler ein Pionier auf diesem Gebiet. Über Nachhaltigkeit dachte in Bezug auf das Fahrrad in den 1990ern kaum jemand nach. Dirk Zedler kannte als erfolgreicher Altersklassen-Triathlet und Alltagsradfahrer die Vorzüge des Fahrrads in seiner gesamten Bandbreite und glaubte an dessen Potenzial als nachhaltiges Fortbewegungsmittel der Zukunft.

Die Zedler - Institut für Fahrradtechnik und - Sicherheit GmbH ist Teil der Zedler-Gruppe, welche seit gut 25 Jahren die technische Entwicklung des Fahrrads in den Punkten Komfort, Sicherhiet und Benutzerfreundlichkeit sowie die Wahrnehmung bei Gerichten und Versicherern, begleitet und prägt. Wir möchten durch bessere Fahrräder mehr Menschen aufs Rad bringen und durch längere Lebenszeiten das Fahrrad so Abfallprodukt-arm wie möglich machen. Zu diesem Zweck arbeiten wir in den 5 Geschäftsfeldern:

 

  • Erstellung von Fahrradgutachten,  Unfallrekonstruktionen und Schadensanalysen für Gerichte, Versicherer, Hersteller und Privatpersonen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa, den USA bis hin weltweit.
  • Entwicklung und Herstellung von wissenschaftlich fundierten, praxisgerechte Prüfsystemen (Prüfstände, Steuerungs- und Auswertungssoftware) für Fahrräder, Pedelecs, Lastenräder und einzelne Bauteile für den Gebrauch im eigenen Labor und bei Herstellern weltweit.
  • Prüfdienstleistungen zur Beratung von Fahrrad- und Komponenten-Herstellern. Wir begleiten in den hauseigenen Prüflaboren die Entwicklung von Fahrradrahmen und -komponenten vom Prototypen bis zur Markteinführung. Dabei gehen wir mit unseren Prüfsystemen über die derzeit lückenhaften und aus objektiver Sicht teils unzureichenden internationalen Normen (DIN, EN, ISO) hinaus.
  • Technische Dokumentation, z.B. Konzeption, Erstellung und (vorgeschriebenem) Druck von EN- und ISO-konformen Bedienungsanleitungen für Fahrrad- und Pedelecmodelle aller Art in über 40 Sprachen. Die Anleitungen gingen mehrfach als Testsieger hervor, z.B. bei der Stiftung Warentest. Risikoanalysen, Konformitätserklärungen etc. für Pedelecs aus dem Zedler-Institut durchliefen die staatlichen Kontrollorgane in vielen Ländern ohne Anfangsverdacht.
  • Veröffentlichung der Erkenntnisse aus Gutachten über mangelhafte Bauteilprinzipien, ungeeignete Herstellungsverfahren, unpassende Zusammenstellungen oder Montageunzulänglichkeiten in führenden Fachmagazinen (wie z.B. BIKE, EMTB, Eurobike Daily, Freeride, MY BIKE, TOUR etc.) Präsentation von Forschungsergebnissen im Rahmen von Vorträgen auf den maßgeblichen Kongressen der Branche sowie im Rahmen der beruflichen Grundschulung und Weiterbildung der Mitarbeiter von Fahrradherstellern, Großhandelsunternehmen und Fachgeschäften.

 

Durch diese Veröffentlichungen sorgen wir kontinuierlich für einen Anstieg des Qualitätsbewusstseins in der Fahrradbranche und bei seinen NutzerInnen. Wir heben damit sowohl das Sicherheits- als auch das Bedienkomfortniveau des Fahrrads und sorgen dafür, dass sein Potenzial immer besser ausgeschöpft werden kann. So werden Fahrrad und Pedelec auch für die breite Bevölkerung als attraktive Mobilitätsalternativen erkannt und genutzt. 

Kurz: Wir machen (fast) alles mit und an Fahrrädern, außer konstruieren, reparieren und verkaufen.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns sich nicht wie sehr viele Branchenteilnehmer darauf auszuruhen, dass schon die eigentlichen Produkte ach so gesund, sowie umwelt- und ressourcenschonend sind. Wir sind nicht nur angetreten Fahrräder und E-Bikes bedienungsfreundliicher, haltbarer und damit auch sicherer zu machen, sondern auch einen Betrieb zu führen, der der Natur so wenig nimmt wie irgendwie möglich. 

Frei nach dem urschwäbischen Motto "Ned schwätza, schaffa" werden die Themen Ressourcenschonung, Recycling und innerbetriebloche Mobilität schon seit der Gründung des Sachverständigenbüros anno 1993 gelebt. Das ab 2014 mit klar erkennbarem Cradle-to-Cradle-Ansatz projektierte und 2017 bezogene energieeffiziente Firmengebäude KFW 55 macht das ressourcenschonende WIrtschaften in der Zedler-Gruppe mit viel Holz und rohen Werkstoffen nach außen sichtbar. Keine fossilen Brennstoffe, stattdessen Strom aus Wasserkraft oder eigener Photovoltaik sowie Recyclingpapier und wiederverwendete Verpackungen sind für uns lange erledigte Basisthemen.

Dennoch ruhen wir uns nicht auf dem Status Quo aus, sondern arbeiten weiter z.B. an der Verbesserung der Nutzung der Prozessabwärme unserer Kompressoren und an der Minimierung der allfälligen Leckagen im Druckluftnetz. Hier liegen wir prozentual zwar schon deutlich unter dem Durchschnitt, streben aber den geringstmöglichen Verlust an.

Was bisher sicher zu kurz gekommen ist, wollen wir jetzt nachholen. Die Überprüfung und Transparenz des von uns verfolgten Konzeptes und des jeweiligen Realisierungsgrades werden wir nun verstärkt vorantreiben. Auch denken wir im sozialen Bereich noch Luft nach oben zu haben. Daher erhoffen wir uns von der Arbeitsgruppe wichtige Impulse zu bekommen, um uns noch weiter verbessern zu können und noch mehr Mitarbeiter für die umfassende Nachhaltigkeit zu begeistern.