Besuch einer hochrangigen Delegation aus Kenia

Eine hochrangige Delegation des Gesundheitsministeriums von Kenia besuchte den BVMW in der Bundeszentrale.

(v.l.n.r. Dr. Andrew Mutava Mulwa, Patrick Ngunjiri, Peter Kamunyo, Dr. Rashid Aman, Markus Jerger, Dr. Esther Muigai, Torsten Töllner, Christian Römlein)

Die Delegationsreise fand im Rahmen des World Health Summit 2021 statt. Das Treffen bekräftigte die enge Zusammenarbeit des BVMW mit Kenia.

Bundesgeschäftsführer Jerger, die Mittelstandsallianz Afrika und Torsten Töllner, der BVMW-Auslandsrepräsentant für Kenia sprachen mit Dr. Rashid Aman, dem stellvertretenden Gesundheitsminister Kenias und seiner Delegation sowie mit Esther Muigai, der stellvertretenden kenianischen Botschafterin über die Globale Ungleichheit in der Impfstoffverteilung, die wirtschaftliche Erholung nach Corona und die Wichtigkeit von Digitalisierung und bundeseinheitlichen Maßnahmen beim Umgang mit künftigen Pandemien. Zudem standen bei dem Treffen zukünftige gemeinsame Projekte sowie die Möglichkeiten, die das ostafrikanische Land für deutsche KMU bietet, im Mittelpunkt.

Warum Kenia?

Die Hauptstadt Kenias, Nairobi, ist der Finanz- und Wirtschaftshotspot für ganz Ostafrika. Hier befinden sich hervorragende Universitäten, sowie eine für afrikanische Verhältnisse gute Infrastruktur. Gerade die IT Branche hat im Silicon Savannah ein Zuhause und gehört zu den innovativsten IT-Hubs weltweit.

Große Unternehmen haben längst erkannt, dass es sich lohnt, in Kenia vertreten zu sein. Heute ist Kenia der drittgrößte Abnehmermarkt für die deutsche Wirtschaft in Subsahara-Afrika. Durch die Höhenlage Nairobis auf 2000 m über dem Meeresspiegel herrschen angenehme Temperaturen. Die wachsende Bevölkerung macht auch den Konsummarkt interessant – jährlich wächst die 54 Millionen starke Bevölkerung um über eine Million Menschen. In Kenia ist das Vertrauen in deutsche Technologie groß. Made in Germany ist auch in Kenia bekannt als Gütesiegel für hochwertige Dienstleistungen und Qualitätswaren.

Die Rahmenbedingungen für Investitionen im Land verbessern sich stetig. Sogenannte Special Economic Zones (SEZ) erleichtern Unternehmen den Markteinstieg, unter anderem durch eine hochwertige, kostengünstige und zuverlässige Infrastruktur, effiziente Zolldienste, vorhersehbare Vorschriften und sogar steuerliche Anreize. Durch die SEZ – derzeit gibt es davon zehn – will Kenia die Wettbewerbsfähigkeit steigern, indem es die Vorhersehbarkeit von Vorschriften und Verwaltung, eine hochwertige industrielle Infrastruktur und den Marktzugang gewährleistet.

 6 Gründe in Kenia zu investieren?

- wachsender Absatzmarkt

- Rechtssicherheit

- motivierte, gut ausgebildete Fachkräfte

- geringe Lohnkosten

- Zeitdifferenz je nach Jahreszeit nur 1 bzw. 2 Stunden

- schneller „return on invest“ bei guter Planung

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