Veranstaltungsrückblicke 2018

GEMEINSCHAFT - ENTWICKLUNG - PERSPEKTIVEN


 

Digitaler Mittelstand - hier: "Internetzugang der Zukunft"

vorne v.l.n.r.: Michael Kowalski (Fa. Kowalski Transportgeräte), Jürgen Grützner (VATM), Stefan A. Wagemanns (BVMW), Marcus Klein (Dt. Glasfaser) – hinten v.l.n.r.: Jochen Klenner (MdL), Heike Schilders (Fa. Hölter Verpackung), Sebastian Leppert (nextMG), Rafael Lendzion (WFMG)

17.04.18 - DIGITLER MITTELSTAND als interaktive Podiumsdiskussion im Haus Zoar / Mönchengladbach

Wieso ist der "Internetzugang von morgen" die bessere Wahl für Ihr Unternehmen?

Deutschland tut sich schwer beim Ausbau seiner digitalen Infrastruktur. Im gefühlten Schlafwagentempo entsteht bei uns das, was andernorts längst Standard ist. Laut Marcus Klein von der Deutschen Glasfaser beträgt die Glasfaserabdeckung in Deutschland heute ca. 3%. Der Mittelstandsverband BVMW hat, unterstützt von der Deutschen Glasfaser, in einer Podiumsdiskussion mit Experten in Mönchengladbach die Breitbandstrategie des Landes und der Region in den Fokus genommen.

Im Prinzip ist alles ganz einfach: Die Kommunen erhalten Geld von Bund und Land und investieren dort, wo schnelles Internet nicht durch die Privatwirtschaft bereitgestellt wird. In diese Versorgungslücke will die Politik investieren. Doch viel zu lange passierte einfach zu wenig, wie die Podiumsdiskussion Gladbacher Mittelständler im Haus Zoar am vergangenen Donnerstag deutlich machte. Wir blicken auf vier verlorene Jahre in der Ausbauförderung zurück. Glasfaser sei die Zukunft, nicht das Kupfernetz, wie Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) unterstrich. „Die Bundesregierung hat aufs falsche Pferd gesetzt, das zeigte die Diskussion unserer Experten. Wir müssen nun den Aufholprozess ernsthaft angehen“, so Stefan A. Wagemanns, Organisator des Abends und Regionalleiter des BVMW vor Ort, der namhafte Unternehmer der Region wie Heike Schilders, Geschäftsführerin der Hölter GmbH & Co. KG mit Experten aus Politik und Versorgungsunternehmen zusammengebracht hatte, um Finger in offene Wunden zu legen. Man wolle mit schnellem Netz unbedingt verhindern, zu Vasallen von US-Techkonzernen zu werden, warnte Sebastian Leppert, Mitglied des Vorstands der Digital- und Gründungsinitiative nextMG. Und die Wirtschaft zeigt Biss: Eine Abdeckung mit einem 30Mbit-Netz erreiche man bereits 2019 zu 98 Prozent. Doch man arbeite mit weiteren Investitionen an der Umsetzung von 100Mbit als Standard in Mönchengladbach, so Rafael Lendzion, der als Teamleiter Digital/ Innovation der WFMG. Ehrgeiz und Tatkraft sind aber auch dringend gefordert, um Jobs zu schaffen, die dem Wettbewerb von Morgen standhalten sollen.

Bernhard Steenmann von der Firma eConsulting sah neben der Infrastrukturproblematik Umsetzungsschwierigkeiten im Mittelstand. Man wisse nicht genau, wohin die Reise gehen solle und die Zeit werde knapp. Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Kowalski Transportgeräte GmbH, deren Geschäftsführer Michael Kowalski den Weg ins Internet von Morgen mit Erfolg beschreitet.

Die Veranstaltungen ist ein Baustein der Veranstaltungsserie "Digitaler Mittelstand - Digitalisierung zum Anfassen!“, die der Mittelstandsverband BVMW in der Region auf die Beine gestellt hat. 

Wir danken dem Veranstaltungspartner: Deutsche Glasfaser

MEETING MITTELSTAND gibt Praxistipps im Bereich DIGITALER MITTELSTAND

v.l.n.r.: Stefan A. Wagemanns (BVMW), Andreas Pfund (Experte), Christoph Weidner (argutus), Alexandra Rath (BVMW), Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow (Institut für Medienwirtschaft an der Uni Paderborn), Udo Carl (argutus) und André Podeyn (ePages)

01.03.18 - MEETING MITTELSTAND in der Classic Remise / Düsseldorf

Eine funktionierende Webseite kann neue Kunden generieren

Immer wieder kommt es vor, dass die Digitalisierung zwar "inhouse" und in den Prozessen voranschreitet, ein wichtiger Aspekt –  nämlich wie erreiche ich rentabel neue Besucher oder Kunden in der digitalen Welt -   vergessen oder vernachlässigt wird. Gerade Verantwortliche, deren Alltag „offline“ stattfindet, brauchen hier eine solide Entscheidungsgrundlage und das Wissen, warum diese oder jene Maßnahme das Unternehmen voranbringt. Daher ist es wichtig zu verstehen, wie Google funktioniert, warum die eigene Website zur primären, zentralen Anlaufstelle für neue Kunden wird und warum der hauseigene Admin sich besser nicht ums Marketing kümmern sollte.  

Wo stehen Sie hierbei? - Prozesse und Abläufe werden immer digitaler und Industrie 4.0 ist in aller Munde und vollzieht die digitale Transformation. Der digitale Darwinismus schlägt allerdings gnadenlos zu, wenn es um die Auffindbarkeit im Netz geht. Mangelndes Verständnis und die oft fehlende Bereitschaft zur Investition bremsen das Neukundengeschäft massiv aus. Was man als Entscheider in Angriff nehmen sollte und was man als Unternehmer wissen muss, erklärte diese BVMW-Veranstaltung aus der Veranstaltungsserie DIGITALER MITTELSTAND (DigMit) auf verständliche und unterhaltsame Weise und schafft eine erste Entscheidungsgrundlage.

Teil 1 – Einführungsvortrag

Professor Dr. Jörg Müller-Lietzkow - Institut für Medienwissenschaft (Medienökonomie u. Medienmanagement) an der Uni Paderborn

Teil 2 - Lösungsanbieter

Christoph K. Weidner - CSO v. argutus GmbH / Düsseldorf

Wer ist eigentlich dieser "Google"? - Erfahren Sie unterhaltsam und verständlich, warum der Erfolg im Netz mit der Suchmaschine beginnt und was die eigene Webseite dazu beitragen kann.

Teil 3 - Best Practice

Mittelständische Unternehmer berichten von ihren Erfahrungen - "keine Angst vor e-Commerce" - authentisch und praxisnah.

Wir danken dem Gastgeber: argutus

Ex-Würth-Top-Manager zu Gast beim JUNGEN MITTELSTAND

Die neue BVMW-Plattform für junge Unternehmer traf sich diesmal im Mönchengladbacher NEW-Blauhaus. V.l.: Jörg Lachmann (NEW/Blauschmiede), Stefan A. Wagemanns und Alexandra Rath, beide BVMW, sowie Ex-Würth-Top-Manager & heutiger Coach Dieter Krämer.

26.02.2018 - JUNGER MITTELSTAND - diesmal im NEW-Blauhaus Mönchengladbach

Junge Mittelständler lernen von erfolgreichen Unternehmern

Was ist das Geheimnis, um als Unternehmer erfolgreich zu sein? Über 20 junge Mittelständler und Existenzgründer lernten auf dieser BVMW-Veranstaltung im Mönchengladbacher NEW Blauhaus vier unverzichtbare Erfolgsfaktoren kennen: Mut zu einfachen Lösungen, konsequentes Handeln, absolute Kundenorientierung und eine lebendige Innovations- und Unternehmenskultur.

Nach diesen Prinzipen ist jedenfalls Würth, der Spezialist für Befestigungs- und Montagetechnik, weltberühmt und wirtschaftlich erfolgreich geworden. Das verriet Dieter Krämer den jungen Unternehmern. Er war seit der Gründung des Unternehmens Wegbegleiter des legendären Firmengründers Reinhold Würth und gibt sein Wissen nun als Coach weiter. Krämers Aufgabe bei Würth war es, die Visionen und Ideen eines der erfolgreichsten Unternehmer unserer Zeit umzusetzen und in ein professionelles Geschäftsmodell zu gießen. Insbesondere das Würth-Organisations- und Betriebssystem sowie die Steuerungsmodelle des Vertriebs tragen seine Handschrift.

„Von gestandenen Praktikern zu lernen ist effizienter als nur Theorie zu wälzen”, formulierte ein Student der Hochschule Niederrhein treffend. Bereits mehr als 50 Unternehmen hat Coach Krämer die Kernelemente des Würth-Managementsystems nahegebracht.  Philip Kalthöfer (Kalthöfer Sicherheitstechnik GmbH): “Den Anspruch von Würth, aus seinem Unternehmen eine Familie zu machen, kann ich gut verstehen. Die Impulse von Dieter Krämer helfen mir, im Unternehmen bessere Resultate zu erzielen.“

Diese Ambitionen fördert die NEW gerne. „Die Blauschmiede ist ein exklusiver Standort für ambitionierte Start-up-Unternehmen“, beschreibt Jörg Lachmann, Fachleiter Geschäftsfeldentwicklung der NEW.

Wir danken dem Gastgeber für diesen JUNGEN MITTELSTAND:  NEW AG

PRESSE-BERICHT: LINK

Denk-Mit-Werkstatt ist die aktive Mittelstandsbewegung

22.02.18 - Mittelständischgeprägte UnternehmerInnen arbeiten zusammen in der BVMW-Werkstatt

Alles kann, nichts muss! - Mittelständler gestalten ihr Mittelstandsnetzwerk aktiv mit.

Der Mittelstand in GladBergLenzHoven rückt zusammen. Unter dem Motto: “Nichts muss, alles kann – und Sie können aktiv mitwirken!” trafen sich mehr als 20 Mittelständler  im Wilhelm Kliewer Haus zu einem „disruptiven“ Abend. Eingeladen hatte der BVMW begeisterte, gekündigte, ehemalige und Noch-Nicht-Mitglieder aus der Region.

BVMW-Kreisverbandsleiter Stefan A. Wagemanns nahm anlässlich des Mittelstandsmeetings den roten Faden der Gründerwoche 2017 auf und rückte die Frage der kreativen Zerstörung in den Mittelpunkt. Angestoßen hatte die Idee trivago-Chef Rolf Schrömgens, der anlässlich der Gründerwoche in seiner Heimatstadt Mönchengladbach zu Fragen der Innovation und Digitalwirtschaft referiert. Auch der Verband müsse in Bewegung bleiben, bemerkte Schrömgens seinerzeit und riet zu disruptivem Gedankenaustausch – stets im Fokus: Die Stärkung des Wirtschaftsstandorts GladBergLenzHoven. Gemeinsam mit Faciliator Cord Oliver Molthan entwickelte Wagemanns im Nachgang das neue interaktive Mittelstandsmeeting, die „Denk-Mit-Werkstatt”, die den Teilnehmern vor allem „Design Thinking“ und eine praxisnahe Ideenwerkstatt bot. Neue Formate des Gedankenaustauschs wurden an diesem Abend angestoßen „Black Box Wokshop“  oder das „Digitale Circle Training“, stets mit dem Anspruch, Mittelständler branchenübergreifend zusammenzubringen, Netzwerke zu stärken und schrittweise den Standort mit kreativen Ideen ein Stück weit attraktiver zu machen. Stefan A. Wagemanns sieht den Mittelstand in der Region auf einem guten Weg: „Es macht Spaß für den Mittelstand in Mönchengladbach zu arbeiten. Unser wirtschaftliches Fundament ist der Mittelstand und die Ideen aus den Reihen unserer Unternehmerinnen und Unternehmer nutzen letzten Endes der ganzen Region.“ 

Wir danken dem

 

  • Gastgeber: Hans Kliewer Haus / Mönchengladbach - LINK
  • Werkstatt-Moderator: Cord Oliver Molthan / Düsseldorf - LINK

Stimmen zur 1. Denk-Mit-Werkstatt:

"Chapeau wie sich Stefan Wagemanns dieser Herausforderung stellt. Aber nur so erhalten wir Mittelständler auch den besten Nutzen aus dem Netzwerk."

Jürgen Tiskens, GF von Tiskens Industriesteuerung aus Wegberg

„Auf der einen Seite bin ich neugierig und auf der anderen Seite bin ich auch gerne „bei der der Stimme des Mittelstandes“ mit dem Mittelstand aktiv zusammen.“

Andreas Terhaag, Ex-Unternehmer und Mitglied des NRW-Landtages

„Digital muss der Mittelstandsverband sicherlich noch eine Schüppe drauf legen, um auch hier das nächste Level zu erreichen. Damit könnte man im Bereich Crowd-Intelligence bestens punkten.“

Slawa Dietzel, GF von Next Levels

„Viel Austausch auf Augenhöhe und drei neue Geschäftskontakte.“

Michael Kowalski, GF von Kowalski Transportgeräte

MUT BRAUCHT EINE STIMME

NEUJAHRSempfang 2018 - Reihe hinten v.l.n.r.: Peter Holzer (Referent), Jörg Schmidt (Toshiba), Stephan Moritz (BVMW), Hans Wilhelm Reiners (OB der Stadt MG), Guido Hofmann (Sellwerk) - Reihe vorne v.l.n.r.: Stefan A. Wagemanns (BVMW), Alexandra Rath (BVMW) Dr. Dieter Langen (Expertenkreis), Frank Boss (MdL), Peter Jansen (Bürgermeister der Stadt Erkelenz)

25.01.2018 - Neujahrsempfang

Streitkultur in Zeiten der Veränderungen

Veränderungen sind nicht immer willkommen, aber unvermeidbar. Traditionelle Geschäftsmodelle wurden und werden obsolet. Gleichzeitig sehen andere die neuen Chancen. Der Weg in die Zukunft wird nur gelingen, wenn wir andere Menschen mit auf diesen Weg nehmen. Wer die Chancen nutzen und das eigene Potential entfalten will, muss seine angenehme Komfortzone verlassen, liebgewordene Grenzen überwinden und Klartext sprechen. Peter Holzer machte in seinem Vortrag Mut dazu, sich diesem herausfordernden Prozess zu stellen. Dieser ist notwendig, um das
eigene Schicksal selbst gestalten zu können.


PETER HOLZER ist seit rund zwei Jahrzehnten unternehmerisch als Berater, Autor und Dozent aktiv. Zuvor war er im Vertrieb eines Private Equity Fonds tätig. Mitten auf dem Höhenflug seines Erfolgs überraschte Holzer eine plötzliche Krebs-Erkrankung. Mit der damaligen Aussicht vor Augen, seine Stimme vollends zu verlieren, fasste er den Mut, einen kompletten Neustart zu wagen.

PRESSE-Bericht: LINK

Wir danken den Veranstaltungspartnern: