Veranstaltungsrückblicke 2018

GEMEINSCHAFT - ENTWICKLUNG - PERSPEKTIVEN


 

Der Mittelstandsverband leistete auch in diesem Jahr einen Beitrag zur bundesweiten Gründerwoche

v.l.n.r.: Marcus Klein (Deutsche Glasfaser), Jerome Schnitzler (SchnitzlerConsult), Stefan A. Wagemanns (BVMW), Wendelin Abresch (1&1-Mitbegründer), Roland Pastoors (Commerzbank), Andreas Everding (Euler Hermes) & David Bongartz (WFMG)

15.11.18 - Mönchengladbach: Existenzgründer zwischen Mythen und Methoden

Auf der Jagd nach der Goldader

BVMW lud 1 & 1-Mitbegründer Wendelin Abresch im Rahmen der Gründerwoche zum Hintergrundgespräch

Was ist der Unterschied zwischen einer kreativen Geschäftsidee und einem Businessplan? Wendelin Abresch, mit Ralph Dommermuth Gründer des deutschen Internetgiganten 1 & 1, hat seine Antwort gefunden: Viele Existenzgründungen fußen auf der Hoffnung, auf eine Goldader gestoßen zu sein. Geschäftspläne hingegen suggerieren, sie längst entdeckt zu haben. Auf seine Goldader ist der Agenturgründer Abresch gestoßen, als er vor 30 Jahren auf den jungen freiberuflich tätigen PC-Verkäufer Ralph Dommermuth traf. Die beiden kamen ins Geschäft und bald auch auf eine clevere Idee: Da damals noch niemand an Google & Co dachte, entwickelten die beiden eine gedruckte Suchmaschine. Die Zeitungsbeilage mit einer Auflage von drei Millionen Exemplaren listete die ersten PC-Programme und deren Anbieter auf. Entgegen allen Erwartungen spülte der scheinbar risikobehaftete Coup den beiden reichlich Geld für die nächsten Geschäfte in die Kasse. Zwar existierten längst sogenannte Kennziffern-Zeitschriften, die den Geschäftskontakt zwischen Angebot und Nachfrage ermöglichten, aber für den jungen Software-Markt hatte dies noch niemand versucht. „Ich beschäftige mich erst mit Gründungen, wenn die Goldader bereits entdeckt ist“, verriet Wendelin Abresch.

Auf Einladung des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Mönchengladbach im Rahmen der Gründerwoche zu Gast, verriet der 66-Jährige gleich eingangs, er habe in seinem Leben oftmals großes Glück gehabt. Etwa als er am 21. Dezember 1988 in die USA fliegen wollte und auf Drängen eines Freundes eine bessere Verbindung mit einer anderen Airline nahm. Seine ursprünglich gebuchte Maschine landete von einer Bombe zerfetzt auf einer Wiese im schottischen Lockerbie. Über die Stornogebühren in Höhe von 120 Deutsche Mark dürfte er sich nicht allzu sehr geärgert haben...

Den richtigen Riecher haben

Dass auch Existenzgründer auf ihr Bauchgefühl hören sollten, war sein Rat an die rund 65 Gäste von Stefan A. Wagemanns, dem Leiter des BVMW-Kreisverbandes Mönchengladbach im Haus Zoar. Intuition ist ihm wichtig. Die Eingebung sei aus seiner Sicht die Summe der Erfahrungen, die im Zwischenhirn als Gefühl gespeichert werde und das ausmache, was der Volksmund als den „richtigen Riecher“ bezeichne. Die klassischen Instrumente der Unternehmensplanung – wie etwa das Controlling – empfinde er gerade in unserer schnelllebigen Zeit als zu langsam: „Hat jemand schon einmal gehört, dass ein Controller eine zündende Geschäftsidee hatte?“

Apropos schnelllebig. Die Entwicklung der Digitalisierung verläuft nach seiner Erfahrung mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ab. Sein Credo: Die Auswirkungen werden kurzfristig überschätzt, langfristig aber unterschätzt. Wo immer Innovationen auf Verhaltensänderungen bei den Menschen abzielten, dauere es länger, müssten Existenzgründer viel Zeit und Geld einplanen; das werde oft unterschätzt. Wer wolle schon, dass sein Auto vollautomatisch die Bundesligaübertragung unterbreche, wenn er nur den Rückwärtsgang einlege? „Entmündigung wird keine Akzeptanz finden“, sagte Abresch. Anders hingegen bei der Industrie 4.0. Prozessoptimierungen brächten rasche Einsparungen und würden deutlich schneller und reibungsloser umgesetzt.

Finanzierungen nur mit Vertrauen

Für die Umsetzung von Businessplänen gaben Finanzierungsexperten in einer Gesprächsrunde Existenzgründern wertvolle Ratschläge. Wer nicht gerade auf Crowd Funding – die Finanzierung durch viele kleinere Internetnutzer – setze, sei mit einem Bankenpartner seines Vertrauens gut beraten. Denn schließlich müsse die Beziehung tragfähig für die gesamte Gründungsphase sein. Unisono stellten Roland Pastoors von der Commerzbank und Unternehmensberater Jerome Schnitzler fest: Unabdingbar ist eine unabhängige Beratung durch Verbände, Banken, Industrie- und Handelskammern, die Wirtschaftsförderung oder Unternehmensberater. Fördermodelle seien austauschbar, Vertrauen hingegen nicht. (Michael Obst)

Wir danken den Veranstaltungspartnern und -unterstützern:

 

  • Commerbank AG - Mittelstandsbank
  • Deutsche Glasfaser
  • Euler Hermes Deutschland
  • SchnitzlerConsult
  • WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach

Video zur Gründerwoche 2018 (Wir danken Media Brüggemann: www.media-brueggemann.de)

Die siebte FOKUS-Veranstaltung auf Haus Hohenbusch zusammen mit der Stadt Erkelenz

v.l.n.r.: Andreas Buhr (Keynoter), Thomas Schnelle MdL, Peter Jansen (Bürgermeister), Ralf Köllges (SCHAAF GmbH & Co. KG), Sandra Schürger (Leiterin der Wirtschaftsförderung), Stefan A. Wagemanns (BVMW), Herr Müller (NEW), Thomas Plümacher (Deutsche Glasfaser)

08.11.18 - Erkelenz: Mittelständler holten sich Inspirationen vom Führungsexpeteren Andreas Buhr

In digitalen Zeiten geht Fühung eben anders

Die teilnehmenden Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer oder Teamleiter sowie einige ausgewählte Studenten der Hochschule Niederrhein gingen nach diesem Vortrag motiviert und inspiriert zurück an ihrTagesgeschäft. Mit dem Wissen, was ein schlagkräftiges Team (im Vertrieb) heute leisten muss, wie ein funktionierendes Team aufzubauen ist, und wie Mitarbeiter wirksam geführt werden können, können diese nun effektiver und erfolgreicher arbeiten. Andreas Buhr informierte zudem darüber, was die entscheidenden Aufgaben als Führungskraft sind, wie sich Führung und Management heute unterscheiden, und gab direkt anwendbare Hilfsmittel und Tools für die Praxis mit. - VIDEO-LINK

Andreas Buhr machte in Zeiten des digitalen Wandels deutlich,, wie man sein Business nach vorn bringen und wie man als Führungskraft sich selbst und seine Mannschaft erfolgreich motivieren und messbare Resultate erzielen kann. Darüber hinaus zeigte er auf, wie man erfolgreiche Teams aufbauen, wie man die neue Generation der Millennials einbinden und seine Mannschaft zum Erfolg führen kann. Schließlich gab er Beispiele, wie jeder  werteorientiert führen, konsequent handeln und die Herausforderungen der digitalen Transformation in seinem Unternehmen erfolgreich meistern kann.

Andreas Buhr - Unternehmer, Redner, Autor

Bei den Themen „Führung“ und „Vertrieb“ geht kein Weg an Andreas Buhr vorbei. Der mehrfach ausgezeichnete, internationale Top-Speaker und Trainer gilt als anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Seit fast 40 Jahren begeistert er das Publikum auf großen Weiterbildungsforen und Vertriebskongressen mit seinem Führungs- und Vertriebs Know-how sowie mit seinen Thesen zum Thema Erfolg. Andreas Buhr begeistert mit seinen zukunftsweisenden Strategien und handfesten Praxistipps.

Andreas Buhr ist Gründer und CEO der im Jahre 2006 gegründeten Buhr & Team Akademie für Führung und Vertrieb AG, Düsseldorf.

Parallel zu seinem Studium zum Betriebswirt startete Andreas Buhr 1980 seine Karriere zunächst in der Finanzdienstleistungsbranche. Anfangs verantwortlich für Führung und Vertrieb im Außendienst, zählte er bereits mit 28 Jahren zur Spitze einer der größten Vertriebsorganisationen in Europa. Bis zum Jahr 2005 verantwortete Andreas Buhr einen Bestand von ca. 280.000 Kunden und insgesamt drei Milliarden Euro Umsatz mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.

Der mit zahlreichen Auszeichnungen prämierte Trainer des Jahres war von 2013 bis 2015 Präsident der German Speakers Association (GSA), dem zweitgrößten Rednerverband der Welt, wo er in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Andreas Buhr ist ebenso Mitglied der amerikanischen National Speakers Association (NSA). Bereits 2010 wurde er in Orlando als erster Europäer von der NSA mit dem seltenen Redner-Titel „Certified Speaking Professional“ (CSP) geehrt. Neben zahlreichen Ehrungen wurde er mit dem Human Excellence Award ausgezeichnet.

Wir danken den Veranstaltungspartnern:

Unternehmergespräch - Mitarbeiterführung at its best

v.l.n.r.: Peter Hanßen (REI-LUX), Stefan A. Wagemanns (BVMW), Marc Klejbor (KBO Group) & Bernd Reiners (REI-LUX)

18.09.18 - Erkelenz: Mittelständler informieren Mittelständler, ganz nah an der Praxis, relevant und auf den Punkt gebracht!

Unternehmer Marc Klejbor diskutierte mit Mittelständlern

Erfolgreiche Unternehmer wissen: Fehler passieren. Diese dürfen sich nur nicht wiederholen! Gerade im Personalmanagement kann dies zu fatalen Fehlentwicklungen im Team, der Motivation und der Gesamtperformance führen. Der Erfolgsunternehmer, Berater, Autor und Speaker Marc Klejbor weiß aus eigener Erfahrung um die Bedeutung motivierter Mitarbeiter.

Klejbor (Jahrgang 1971) machte sich 1992 selbständig, gründete 1998 eine Diskothek, die schnell an Beliebtheit gewann und stand sieben Jahre später vor einer wichtigen Investitionsentscheidung zur Expansion seines Betriebs. Seine Hausbank verlangte zur Finanzierung eine Effizienzsteigerung auf dem Rücken der Mitarbeiterschaft und Kündigungen. Klejbor lehnte ab und erntete einen Motivationsschub, der das Geschäft weiter nach vorne schob. Lohn seiner kontinuierlichen Arbeit war u.a. die Auszeichnung mit dem Ludwig-Erhard-Preis als „Bestes mittelständisches Unternehmen in Deutschland“ 2010. Heute beschäftigt der Unternehmer ca. 140 Mitarbeiter. Bei dieser BVMW-Veranstaltung konnten BVMW-Mitglieder und interessierte Gäste den Erfolgsunternehmer hautnah erleben und von seinem Erfahrungsschatz profitieren.
 
Bei unserem BVMW-Mitglied „REI-LUX Prüf-, Mess-, Verfahrenstechnik GmbH & Co. KG“ in Erkelenz erwartete die Teilnehmer ein praxisnaher Vortrag, Thesen zur strategischen Bedarfsanalyse im Personalbereich, Ideen zu effektiver Motivation… ein breites Spektrum anregender personalpolitischer Optionen.

Im Anschluss fand ein moderierter Dialog mit Klejbor statt. - Dann hieß es: Mittelständler informieren Mittelständler, ganz nah an der Praxis, relevant und auf den Punkt gebracht!

Wir danken den Veranstaltungspartnern:

 

FOKUS.NEUKUNDEN - Empfehlungsmarketing im Zeitalter der DSGVO

hintere Reihe v.l.n.r.: Peter Dannowski (BVMW), Ralf Poll (NEW), Guido Hofmann (Sellwerk), Andreas Kretschmer (DSC-Medien), Stephan Moritz (BVMW), Dr. Dieter Langen (Expertenkreis) - vordere Reihe v.l.n.r: Thomas Plümacher (Deutsche Glasfaser), Anja Merl (BVMW), Klaus-J. Fink (TopSeller), Alexandra Rath (BVMW), Stefan A. Wagemanns (BVMW)

30.08.18 - Eine qualifizierte Empfehlung ist die effektivste Form der NEUKUNDENgewinnung. Klaus-J. Fink zeigt Ihnen bei dieser BVMW-FOKUS-Veranstaltung auf, wie und wann Sie die Empfehlungsfrage stellen und wie Sie Ihre persönlichen Hemmnisse überwinden.

Empfehlungsmarketing im Zeitalter der DSGVO

Eine qualifizierte Empfehlung ist die effektivste Form der NEUKUNDENgewinnung. Der TOP-Experte Klaus-J. Fink zeigte bei dieser BVMW-FOKUS-Veranstaltung auf, wie und wann man die Empfehlungsfrage stellt und wie man seine persönlichen Hemmnisse überwindet.

Klaus-J. Fink (VIDEO-LINK) ist der Profi in Sachen NEUKUNDENgewinnung. Mit der Empfehlungsfrage nach jedem Kundengespräch, sowohl bei einem Kunden, der abgeschlossen hat, als auch bei einem Gesprächspartner ohne Verkaufsabschluss, gelangt jeder auf den Königsweg der Neukundengewinnung. Fink stellt außerdem seine bewährt erfolgreiche Rezeptur für das professionelle Empfehlungsgespräch vor.

INHALTE
» Die Bedeutung von Empfehlungsadressen
» Die Vorteile von Empfehlungen im Vergleich zu anderen Möglichkeiten der
   Neukundengewinnung
» Weshalb ziehen 90 Prozent aller Verkäufer nicht oder nicht genügend Empfehlungen?
» Der Übergang von „Kaufbestätigung“ zur „Empfehlungsfrage“
» Durch welche Fragen erhält man eine qualifizierte Empfehlung?
» Kundeneinwände entkräften.
» Den Empfehlungsgeber über den weiteren Verlauf informieren, und die Chance für
   noch mehr Empfehlungen nutzen
» Das telefonische Nachfassen von Empfehlungsadressen
» Welche Präsente eignen sich als kleines „Dankeschön“ für den Empfehlungsgeber?

Wir danken den Veranstaltungspartnern:

 

 

 

Digitaler Mittelstand - hier: "Internetzugang der Zukunft"

vorne v.l.n.r.: Michael Kowalski (Fa. Kowalski Transportgeräte), Jürgen Grützner (VATM), Stefan A. Wagemanns (BVMW), Marcus Klein (Dt. Glasfaser) – hinten v.l.n.r.: Jochen Klenner (MdL), Heike Schilders (Fa. Hölter Verpackung), Sebastian Leppert (nextMG), Rafael Lendzion (WFMG)

17.04.18 - DIGITLER MITTELSTAND als interaktive Podiumsdiskussion im Haus Zoar / Mönchengladbach

Wieso ist der "Internetzugang von morgen" die bessere Wahl für Ihr Unternehmen?

Deutschland tut sich schwer beim Ausbau seiner digitalen Infrastruktur. Im gefühlten Schlafwagentempo entsteht bei uns das, was andernorts längst Standard ist. Laut Marcus Klein von der Deutschen Glasfaser beträgt die Glasfaserabdeckung in Deutschland heute ca. 3%. Der Mittelstandsverband BVMW hat, unterstützt von der Deutschen Glasfaser, in einer Podiumsdiskussion mit Experten in Mönchengladbach die Breitbandstrategie des Landes und der Region in den Fokus genommen.

Im Prinzip ist alles ganz einfach: Die Kommunen erhalten Geld von Bund und Land und investieren dort, wo schnelles Internet nicht durch die Privatwirtschaft bereitgestellt wird. In diese Versorgungslücke will die Politik investieren. Doch viel zu lange passierte einfach zu wenig, wie die Podiumsdiskussion Gladbacher Mittelständler im Haus Zoar am vergangenen Donnerstag deutlich machte. Wir blicken auf vier verlorene Jahre in der Ausbauförderung zurück. Glasfaser sei die Zukunft, nicht das Kupfernetz, wie Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) unterstrich. „Die Bundesregierung hat aufs falsche Pferd gesetzt, das zeigte die Diskussion unserer Experten. Wir müssen nun den Aufholprozess ernsthaft angehen“, so Stefan A. Wagemanns, Organisator des Abends und Regionalleiter des BVMW vor Ort, der namhafte Unternehmer der Region wie Heike Schilders, Geschäftsführerin der Hölter GmbH & Co. KG mit Experten aus Politik und Versorgungsunternehmen zusammengebracht hatte, um Finger in offene Wunden zu legen. Man wolle mit schnellem Netz unbedingt verhindern, zu Vasallen von US-Techkonzernen zu werden, warnte Sebastian Leppert, Mitglied des Vorstands der Digital- und Gründungsinitiative nextMG. Und die Wirtschaft zeigt Biss: Eine Abdeckung mit einem 30Mbit-Netz erreiche man bereits 2019 zu 98 Prozent. Doch man arbeite mit weiteren Investitionen an der Umsetzung von 100Mbit als Standard in Mönchengladbach, so Rafael Lendzion, der als Teamleiter Digital/ Innovation der WFMG. Ehrgeiz und Tatkraft sind aber auch dringend gefordert, um Jobs zu schaffen, die dem Wettbewerb von Morgen standhalten sollen.

Bernhard Steenmann von der Firma eConsulting sah neben der Infrastrukturproblematik Umsetzungsschwierigkeiten im Mittelstand. Man wisse nicht genau, wohin die Reise gehen solle und die Zeit werde knapp. Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Kowalski Transportgeräte GmbH, deren Geschäftsführer Michael Kowalski den Weg ins Internet von Morgen mit Erfolg beschreitet.

Die Veranstaltungen ist ein Baustein der Veranstaltungsserie "Digitaler Mittelstand - Digitalisierung zum Anfassen!“, die der Mittelstandsverband BVMW in der Region auf die Beine gestellt hat. 

Wir danken dem Veranstaltungspartner: Deutsche Glasfaser

MEETING MITTELSTAND gibt Praxistipps im Bereich DIGITALER MITTELSTAND

v.l.n.r.: Stefan A. Wagemanns (BVMW), Andreas Pfund (Experte), Christoph Weidner (argutus), Alexandra Rath (BVMW), Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow (Institut für Medienwirtschaft an der Uni Paderborn), Udo Carl (argutus) und André Podeyn (ePages)

01.03.18 - MEETING MITTELSTAND in der Classic Remise / Düsseldorf

Eine funktionierende Webseite kann neue Kunden generieren

Immer wieder kommt es vor, dass die Digitalisierung zwar "inhouse" und in den Prozessen voranschreitet, ein wichtiger Aspekt –  nämlich wie erreiche ich rentabel neue Besucher oder Kunden in der digitalen Welt -   vergessen oder vernachlässigt wird. Gerade Verantwortliche, deren Alltag „offline“ stattfindet, brauchen hier eine solide Entscheidungsgrundlage und das Wissen, warum diese oder jene Maßnahme das Unternehmen voranbringt. Daher ist es wichtig zu verstehen, wie Google funktioniert, warum die eigene Website zur primären, zentralen Anlaufstelle für neue Kunden wird und warum der hauseigene Admin sich besser nicht ums Marketing kümmern sollte.  

Wo stehen Sie hierbei? - Prozesse und Abläufe werden immer digitaler und Industrie 4.0 ist in aller Munde und vollzieht die digitale Transformation. Der digitale Darwinismus schlägt allerdings gnadenlos zu, wenn es um die Auffindbarkeit im Netz geht. Mangelndes Verständnis und die oft fehlende Bereitschaft zur Investition bremsen das Neukundengeschäft massiv aus. Was man als Entscheider in Angriff nehmen sollte und was man als Unternehmer wissen muss, erklärte diese BVMW-Veranstaltung aus der Veranstaltungsserie DIGITALER MITTELSTAND (DigMit) auf verständliche und unterhaltsame Weise und schafft eine erste Entscheidungsgrundlage.

Teil 1 – Einführungsvortrag

Professor Dr. Jörg Müller-Lietzkow - Institut für Medienwissenschaft (Medienökonomie u. Medienmanagement) an der Uni Paderborn

Teil 2 - Lösungsanbieter

Christoph K. Weidner - CSO v. argutus GmbH / Düsseldorf

Wer ist eigentlich dieser "Google"? - Erfahren Sie unterhaltsam und verständlich, warum der Erfolg im Netz mit der Suchmaschine beginnt und was die eigene Webseite dazu beitragen kann.

Teil 3 - Best Practice

Mittelständische Unternehmer berichten von ihren Erfahrungen - "keine Angst vor e-Commerce" - authentisch und praxisnah.

Wir danken dem Gastgeber: argutus

Ex-Würth-Top-Manager zu Gast beim JUNGEN MITTELSTAND

Die neue BVMW-Plattform für junge Unternehmer traf sich diesmal im Mönchengladbacher NEW-Blauhaus. V.l.: Jörg Lachmann (NEW/Blauschmiede), Stefan A. Wagemanns und Alexandra Rath, beide BVMW, sowie Ex-Würth-Top-Manager & heutiger Coach Dieter Krämer.

26.02.2018 - JUNGER MITTELSTAND - diesmal im NEW-Blauhaus Mönchengladbach

Junge Mittelständler lernen von erfolgreichen Unternehmern

Was ist das Geheimnis, um als Unternehmer erfolgreich zu sein? Über 20 junge Mittelständler und Existenzgründer lernten auf dieser BVMW-Veranstaltung im Mönchengladbacher NEW Blauhaus vier unverzichtbare Erfolgsfaktoren kennen: Mut zu einfachen Lösungen, konsequentes Handeln, absolute Kundenorientierung und eine lebendige Innovations- und Unternehmenskultur.

Nach diesen Prinzipen ist jedenfalls Würth, der Spezialist für Befestigungs- und Montagetechnik, weltberühmt und wirtschaftlich erfolgreich geworden. Das verriet Dieter Krämer den jungen Unternehmern. Er war seit der Gründung des Unternehmens Wegbegleiter des legendären Firmengründers Reinhold Würth und gibt sein Wissen nun als Coach weiter. Krämers Aufgabe bei Würth war es, die Visionen und Ideen eines der erfolgreichsten Unternehmer unserer Zeit umzusetzen und in ein professionelles Geschäftsmodell zu gießen. Insbesondere das Würth-Organisations- und Betriebssystem sowie die Steuerungsmodelle des Vertriebs tragen seine Handschrift.

„Von gestandenen Praktikern zu lernen ist effizienter als nur Theorie zu wälzen”, formulierte ein Student der Hochschule Niederrhein treffend. Bereits mehr als 50 Unternehmen hat Coach Krämer die Kernelemente des Würth-Managementsystems nahegebracht.  Philip Kalthöfer (Kalthöfer Sicherheitstechnik GmbH): “Den Anspruch von Würth, aus seinem Unternehmen eine Familie zu machen, kann ich gut verstehen. Die Impulse von Dieter Krämer helfen mir, im Unternehmen bessere Resultate zu erzielen.“

Diese Ambitionen fördert die NEW gerne. „Die Blauschmiede ist ein exklusiver Standort für ambitionierte Start-up-Unternehmen“, beschreibt Jörg Lachmann, Fachleiter Geschäftsfeldentwicklung der NEW.

Wir danken dem Gastgeber für diesen JUNGEN MITTELSTAND:  NEW AG

PRESSE-BERICHT: LINK

Denk-Mit-Werkstatt ist die aktive Mittelstandsbewegung

22.02.18 - Mittelständischgeprägte UnternehmerInnen arbeiten zusammen in der BVMW-Werkstatt

Alles kann, nichts muss! - Mittelständler gestalten ihr Mittelstandsnetzwerk aktiv mit.

Der Mittelstand in GladBergLenzHoven rückt zusammen. Unter dem Motto: “Nichts muss, alles kann – und Sie können aktiv mitwirken!” trafen sich mehr als 20 Mittelständler  im Wilhelm Kliewer Haus zu einem „disruptiven“ Abend. Eingeladen hatte der BVMW begeisterte, gekündigte, ehemalige und Noch-Nicht-Mitglieder aus der Region.

BVMW-Kreisverbandsleiter Stefan A. Wagemanns nahm anlässlich des Mittelstandsmeetings den roten Faden der Gründerwoche 2017 auf und rückte die Frage der kreativen Zerstörung in den Mittelpunkt. Angestoßen hatte die Idee trivago-Chef Rolf Schrömgens, der anlässlich der Gründerwoche in seiner Heimatstadt Mönchengladbach zu Fragen der Innovation und Digitalwirtschaft referiert. Auch der Verband müsse in Bewegung bleiben, bemerkte Schrömgens seinerzeit und riet zu disruptivem Gedankenaustausch – stets im Fokus: Die Stärkung des Wirtschaftsstandorts GladBergLenzHoven. Gemeinsam mit Faciliator Cord Oliver Molthan entwickelte Wagemanns im Nachgang das neue interaktive Mittelstandsmeeting, die „Denk-Mit-Werkstatt”, die den Teilnehmern vor allem „Design Thinking“ und eine praxisnahe Ideenwerkstatt bot. Neue Formate des Gedankenaustauschs wurden an diesem Abend angestoßen „Black Box Wokshop“  oder das „Digitale Circle Training“, stets mit dem Anspruch, Mittelständler branchenübergreifend zusammenzubringen, Netzwerke zu stärken und schrittweise den Standort mit kreativen Ideen ein Stück weit attraktiver zu machen. Stefan A. Wagemanns sieht den Mittelstand in der Region auf einem guten Weg: „Es macht Spaß für den Mittelstand in Mönchengladbach zu arbeiten. Unser wirtschaftliches Fundament ist der Mittelstand und die Ideen aus den Reihen unserer Unternehmerinnen und Unternehmer nutzen letzten Endes der ganzen Region.“ 

Wir danken dem

 

  • Gastgeber: Hans Kliewer Haus / Mönchengladbach - LINK
  • Werkstatt-Moderator: Cord Oliver Molthan / Düsseldorf - LINK

Stimmen zur 1. Denk-Mit-Werkstatt:

"Chapeau wie sich Stefan Wagemanns dieser Herausforderung stellt. Aber nur so erhalten wir Mittelständler auch den besten Nutzen aus dem Netzwerk."

Jürgen Tiskens, GF von Tiskens Industriesteuerung aus Wegberg

„Auf der einen Seite bin ich neugierig und auf der anderen Seite bin ich auch gerne „bei der der Stimme des Mittelstandes“ mit dem Mittelstand aktiv zusammen.“

Andreas Terhaag, Ex-Unternehmer und Mitglied des NRW-Landtages

„Digital muss der Mittelstandsverband sicherlich noch eine Schüppe drauf legen, um auch hier das nächste Level zu erreichen. Damit könnte man im Bereich Crowd-Intelligence bestens punkten.“

Slawa Dietzel, GF von Next Levels

„Viel Austausch auf Augenhöhe und drei neue Geschäftskontakte.“

Michael Kowalski, GF von Kowalski Transportgeräte

MUT BRAUCHT EINE STIMME

NEUJAHRSempfang 2018 - Reihe hinten v.l.n.r.: Peter Holzer (Referent), Jörg Schmidt (Toshiba), Stephan Moritz (BVMW), Hans Wilhelm Reiners (OB der Stadt MG), Guido Hofmann (Sellwerk) - Reihe vorne v.l.n.r.: Stefan A. Wagemanns (BVMW), Alexandra Rath (BVMW) Dr. Dieter Langen (Expertenkreis), Frank Boss (MdL), Peter Jansen (Bürgermeister der Stadt Erkelenz)

25.01.2018 - Neujahrsempfang

Streitkultur in Zeiten der Veränderungen

Veränderungen sind nicht immer willkommen, aber unvermeidbar. Traditionelle Geschäftsmodelle wurden und werden obsolet. Gleichzeitig sehen andere die neuen Chancen. Der Weg in die Zukunft wird nur gelingen, wenn wir andere Menschen mit auf diesen Weg nehmen. Wer die Chancen nutzen und das eigene Potential entfalten will, muss seine angenehme Komfortzone verlassen, liebgewordene Grenzen überwinden und Klartext sprechen. Peter Holzer machte in seinem Vortrag Mut dazu, sich diesem herausfordernden Prozess zu stellen. Dieser ist notwendig, um das
eigene Schicksal selbst gestalten zu können.


PETER HOLZER ist seit rund zwei Jahrzehnten unternehmerisch als Berater, Autor und Dozent aktiv. Zuvor war er im Vertrieb eines Private Equity Fonds tätig. Mitten auf dem Höhenflug seines Erfolgs überraschte Holzer eine plötzliche Krebs-Erkrankung. Mit der damaligen Aussicht vor Augen, seine Stimme vollends zu verlieren, fasste er den Mut, einen kompletten Neustart zu wagen.

PRESSE-Bericht: LINK

Wir danken den Veranstaltungspartnern: