BVMW und Botschafter Usbekistans luden Mitglieds-Unternehmen ein

Auf Initiative des BVMW Bayern trafen sich am 8. Juli  S.E. Nabijon Kasimov, Botschafter Usbekistans in Berlin, und mehrere ausgewählte Unternehmer*innen der Region zu wirtschaftlichen Sondierungsgesprächen.

Auf Initiative des BVMW Bayern trafen sich am 8. Juli  S.E. Nabijon Kasimov, Botschafter Usbekistans in Berlin, und mehrere ausgewählte Unternehmer*innen der Region zu wirtschaftlichen Sondierungsgesprächen mit Susanna Bertschi und Michael Heilig (beide BVMW) im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München.

 „Es hat mich sehr beeindruckt, dieses Einzelgespräch mit dem Botschafter in dieser ganz besonderen Atmosphäre im Ministerium und wir planen schon konkrete, weitere Schritte“, so ein Unternehmer nach dem Empfang.

„Netzwerke und insbesondere internationale Netzwerke werden sicherlich immer wichtiger in der heutigen Zeit. Nicht nur der digitale Tornado erfasst alle Branchen, sondern die Welt wächst immer mehr zusammen. Kein Unternehmen kann sich diesem Wandel entziehen. Und nur wer nun in dieser beschleunigten Welt mithalten will, muss sich laufend weiterentwickeln“, resümierte ein weiterer Teilnehmer.

Deutschlands Anstrengungen im Bereich der wirtschaftlichen Kooperation und Entwicklung werden sich künftig stärker auf bestimmte Länder und Regionen fokussieren, war aus der usbekischen Botschaft zu hören.

„Ich glaube, dass in fast allen Bereichen der Wirtschaft gute Aussichten vorhanden sind“, fügte der Botschafter S.E. Nabijon Kasimov hinzu. Sowohl inländische als auch internationale Unternehmen erhalten durch großzügige staatliche Investitionsprogramme, den infrastrukturellen Auf- und Ausbau und die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit die Chance, ihre internationalen Geschäftsaktivitäten verstärkt zu entfalten.

Die EU hat zudem positive Reformtrends in Usbekistan bereits erkannt und das Land in GSP+ aufgenommen.

Somit entfallen die Zölle auf zwei Drittel aller Güter, die in der offiziellen Produktliste der EU stehen. Heute gehört Usbekistan bei der Kreditrisikobewertung der OECD zu den Top-20-Ländern in Bezug auf die Verbesserung des Geschäftsumfelds. Bei den Anmeldeverfahren für Gewerbe belegt das Land den achten Platz. Es werden deutsche Investitionen in Höhe von einer Milliarde US Dollar erwartet.

In Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, wurden im Jahr 2020 Repräsentanzen der Auslandshandelskammern und des BVMW eröffnet.

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland trägt somit auch zur Stärkung der Beziehungen beider Länder und zum Austausch wertvoller Erfahrungen bei (Quelle Botschaft Usbekistan).

„Es war eine große Ehre und Freude, dass sich der Botschafter S.E. Nabijon Kasimov zwischen seinen wichtigen Terminen im bayerischen Wirtschaftsministerium und im bayerischen Landwirtschaftsministerium sehr viel Zeit genommen hat, um mit ausgewählten Mitglieds-Unternehmen des BVMW ausführlich über die Pläne ihrer Unternehmen und die sich daraus ergebenden Entwicklungsmöglichkeiten seines Landes in Usbekistan und der Wirtschaft hier in Süddeutschland zu sprechen. Und es war eine große Ehre, dies im Landwirtschaftsministerium veranstalten zu dürfen“, so Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes Donau-Ries des BVMW im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb. 
 
Generell kann man das Investitionsklima in Usbekistan als günstig und sich dynamisch entwickelnd beschreiben. Interessante vielversprechende Felder für Investitionen im Land sind zum Beispiel Produktion, Energiesektor, Bildung, Chemie-, Energie-, Geologie-, Elektro- und Leichtindustrien. Auf der anderen Seite erwartet Usbekistan einen kräftigen konjunkturellen Aufschwung und davon können die Unternehmen in Bayern und Süddeutschland sicherlich profitieren“, fügt Susanna Bertschi, Leitung BVMW Bayern, hinzu.
 
Dem 1. Treffen dieser Art werden weitere folgen und zudem ist im November 2021 für Mitglieder des BVMW eine Unternehmerreise geplant.

BVMW-Mitglieder erfahren dann mehr über die Geschäftsmöglichkeiten für deutsche und usbekische Unternehmen und holen sich erfahrungsbasierte Informationen über den Wirtschaftsstandort Usbekistan direkt vor Ort.
 
Wir freuen uns auf die weitere Kooperation und insbesondere auch auf den WebImpuls vom 23. Juli unter Mitwirkung von S.E. Nabjon Kasimov und Reinhold von Ungern-Sternberg aus der BVMW Bundeszentrale in Berlin, der führend für dieses Netzwerk verantworlich ist.

Hier geht's zur Anmeldung: 

Foto: Von rechts: S.E. Nabjon Kasimov (Botschafter Usbekistans), Susanna Bertschi, Leitung BVMW Bayern, Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes Donau-Ries des BVMW im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb. Nicht auf dem Bild: Reinhold von Ungern-Sternberg, Geschäftsbereichsleiter Internationale Märkte, aus der BVMW Bundeszentrale in Berlin.