Mittelstand begrüßt Steuerpläne der Ampel-Sondierungen

Nun sind die ersten Ergebnisse bekannt und natürlich ist es für den Mittelstand wichtig zu wissen, wo die politische Reise ungefähr hingeht. - Und woran sich die zukünftigen Regierenden messen lassen müssen. Eine Positionierung des BVMW Bayern.

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Mittelstand begrüßt Steuerpläne der Ampel-Sondierungen

In der nächsten Legislaturperiode soll es keine neuen Steuererhöhungen geben. Zu diesem Beschluss sind FDP, Grüne und SPD in ihren Sondierungsgesprächen zur Bildung einer Ampel-Koalition gekommen.

In diesem Punkt haben sich die Liberalen gegen die Grünen und die SPD durchgesetzt, die während des Wahlkampfs die Einführung einer Erbschafts- und Vermögenssteuer gefordert hatten.

Der Mittelstand begrüßt dieses Ergebnis. Achim von Michel, Landesbeauftragter für Politik in Bayern, sagte dazu:

„Durch diese Entscheidung erhalten die Unternehmen endlich Planungssicherheit und werden in Zukunft wieder vermehrt Investitionen tätigen können. Dies ist für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit auch dringend notwendig. Für die Wirtschaft ist das der richtige Schritt.“

Es zeichnet sich allerdings schon ab, dass die Preise inflationsbedingt bereits kurzfristig steigen und zu einer Mehrbelastung der Unternehmen führen werden. Heizöl und Strom werden durch die geplanten Klimaschutzmaßnahmen ebenfalls deutlich teurer.

„Eine solche Mehrbelastung durch die Hintertür hat für den Mittelstand ähnlich fatale Folgen wie Steuererhöhungen. Es wird deshalb die ganz große Aufgabe der nächsten Bundesregierung sein, die Finanzen insgesamt zu konsolidieren“, so Achim von Michel.

Quelle: PM BVMW Bayern, 18. Oktober 2021