Als Startup ins Ausland expandieren? Mit Förderung!

Die ersten Schritte sind getan, das Startup wächst und gedeiht. Gerade junge Unternehmen mit digitalen Produkten und Dienstleistungen können über die Landesgrenzen hinaus wachsen. Aber das kostet Geld. Dafür gibts Zuschüsse vom Freistaat.

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Auslandsmärkte erschließen: Neues Förderprogramm für Start-ups mit 2,1 Millionen Euro

MÜNCHEN  Technologieorientierte Start-ups aus Bayern erhalten ab sofort Unterstützung bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte. Mit dem neuen Förderprogramm "Start-up International" des Bayerischen Wirtschaftsministeriums erhalten die Unternehmen bis zu 23.000 Euro pro Zielland in einem Zeitraum von 12 Monaten. 

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Digitale und skalierbare Geschäftsmodelle kennen keine Grenzen. Auf diesem großen Potential wollen wir aufbauen und unterstützen deshalb Start-ups bei der Erschließung neuer ausländischer Märkte. Dadurch fördern wir das Wachstum und die Konsolidierung der Unternehmen. Das macht sich bezahlt - denn jedes bayerische Unternehmen im Ausland ist auch gleichzeitig ein Botschafter unserer Wirtschaft."  

Im Rahmen des Programms werden unter anderem Beratungs- und Coachingleistungen, Marketing- und Werbungsmaßnahmen sowie Messeteilnahmen mit 50 Prozent bezuschusst. Es können maximal zwei neue Zielländer erschlossen werden. Förderberechtigt sind Start-ups, die nicht älter als fünf bzw. acht Jahre sind. Das 2,1 Millionen Euro starke Programm ist Teil der Hightech Agenda Plus und wurde in enger Abstimmung mit dem Außenwirtschaftszentrum Bayern sowie mit verschiedenen Partner aus Start-up-Organisationen entwickelt.

Anträge können vorerst bis 30. September 2022 gestellt werden. 

Alle weiteren Informationen zu Förderprogramm und Bewerbung unter: www.startup-international.de.

Quelle: PM 416/21 des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie vom 10. November 2021