Unternehmenskultur – gelebt oder Gelaber?

Am 28.09.2022 fand das erste Mal ein „Lunch & Learn“ beim BVMW München statt. Kim Wlach, Gründerin bei Berg & Macher, gab 7 Tipps zur Entwicklung einer (besseren) Unternehmenskultur und stellte diese zur Diskussion.

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Unternehmenskultur – gelebt oder Gelaber?

Am 28.09.2022 fand das erste Mal ein „Lunch & Learn“ beim BVMW München statt. Kim Wlach, Gründerin und Organisationsentwicklerin bei Berg & Macher, gab 7 Tipps zur Entwicklung einer (besseren) Unternehmenskultur und stellte diese zur interaktiven Diskussion.

Gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels ist der Mittelstand herausgefordert, seine Mitarbeitenden im Unternehmen zu halten und für neue attraktiv zu sein. Neben anderen ist dabei die „Unternehmenskultur“ ein ganz entscheidender Faktor.

Auch interessant: 2021 hatte eine Studie der Unternehmensberatung Heidrick & Struggles bei Konzernen das überraschende Ergebnis, dass diejenigen mit CEO’s, die konkret Wert auf gelebte Unternehmenskultur legten, einen mehr als doppelt so hohen Wachstumsgrad vorweisen konnten wie der Rest der betrachteten Firmen.

Kim Wlach und ihr Team bei Berg & Macher betonten bereits im Juni 2020 die Wichtigkeit einer positiven Unternehmenskultur „in unsicheren Zeiten“, was gerade jetzt nochmals an Aktualität gewonnen hat.

Im Lunch & Learn wurden 7 wichtige Faktoren zur Bildung bzw. Neuausrichtung von Unternehmenskultur genannt und Tipps zur Umsetzung aus der Praxis des Teams gegeben.

Hier ein Auszug aus den Kernerkenntnissen:

  1. Kultur ist wie ein Spiegel und Kultur lässt sich nicht aufdrücken. Kultur ist ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren, wie bspw. einer klaren gemeinsamen Ausrichtung.
  2. Moderne Führung schafft den Rahmen für mehr Eigenverantwortung
  3. Um als Organisation anpassungsfähiger zu sein, müssen bestehende Strukturen beleuchtet und weiterentwickelt werden.  

Aus den Fragen und der Diskussion wurde deutlich, dass das Thema auf allen Ebenen gelebt werden muss und nur unter Einbeziehung aller Mitarbeitenden funktionieren kann.

Für eine starke Unternehmenskultur spielen die Führungskräfte eine wichtige Rolle: Führungskräfte sind Multiplikatoren für die Kultur, die Vision und für die Umsetzung von notwendigen Veränderungen. Auf der Führungsebene muss das Bewusstsein vorhanden sein, Mitarbeitenden Raum für Mitgestaltung und Verantwortungsübernahme zu ermöglichen – und das wiederum erfordert oftmals auch strukturelle Veränderungen am Unternehmen selbst.

Erst danach macht es Sinn, individuelle Stellschrauben bis auf Team- und Mitarbeitenden-Ebene zu beleuchten und weiterzuentwickeln, bis Unternehmenskultur nicht mehr nur noch ein Schlagwort ist, sondern in der Organisation begeistert gelebt und mitgetragen wird.

Der Mehrwert, die Unternehmenskultur zu stärken, zeigt sich auch nicht zuletzt darin, dass Unternehmen mit einer starken Unternehmenskultur gelingt, Krankenstände, Fluktuation und Unzufriedenheit zu senken.

Mehr Informationen

Mehr zum Thema Unternehmenskultur und positiver Organisationsentwicklung finden Sie auf den Seiten von Berg & Macher.

Wenn Sie herausfinden möchten, wo die Stellschrauben in Ihrem Unternehmen für eine starke Unternehmenskultur liegen, können Sie sich hier das Whitepaper mit einer Checkliste zu den wichtigsten Handlungsfeldern herunterladen (Registrierung erforderlich, externer Link).

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