Befreiung für kleinere Betriebe entfällt zum 01.07.2019

Zahlstellen-Meldeverfahren für Betriebsrentner: Beitragsabführung wird für alle Unternehmen zur Pflicht.

Bisher konnten sich Unternehmen mit weniger als dreißig Betriebsrentnern auf Antrag von der Pflicht zur Beitragsabführung befreien lassen. Ab Juli 2019 entfällt diese Möglichkeit. Damit wird auch für Kleinstzahlstellen die vollständige Anwendung des Zahlstellen-Meldeverfahrens zur Pflicht.

Rosenheim, 04. April 2019.

Bezahlen Unternehmen ihren ehemaligen Mitarbeitern Versorgungsbezüge (z. B. Betriebsrente, Pensionen oder Leistungen aus Direktversicherungen), müssen sie davon Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abführen. Dazu ist das so genannte Zahlstellen-Meldeverfahren verpflichtend anzuwenden.

Die mögliche Erleichterung für kleine Betriebe mit weniger als 30 Versorgungsbezugsempfängern entfällt zum 01.07.2019. Damit geht die Pflicht zur Beitragsabführung an die Sozialversicherung vom ehemaligen Arbeitnehmer auf den Arbeitgeber über.

Das Zahlstellen-Meldeverfahren wird im elektronischen Dialog mit der Krankenkasse durchgeführt. Die Beitragsabführung erfolgt monatlich. Der Weg über sv.net ist mit einem hohen manuellen Aufwand verbunden. Software-Lösungen für die Personalabrechnung, wie Agenda Lohn- und Gehaltsabrechnung, haben dieses Verfahren vollständig integriert.

Neben der Meldung der Versorgungsbezugsempfänger werden in der Software abrechnungsrelevante Informationen zur Beitragsabführung von der Sozialversicherung zur Verfügung gestellt. Notwendige Daten – wie weitere Bezüge und die Betragsgrenze, bis zu der die Versorgungsbezüge zu verbeitragen sind – werden automatisch von der Krankenkasse gemeldet und in die Lohn-Software zur Abrechnung übernommen. Der Vorteil für Anwender: Sie müssen die Daten nicht manuell in sv.net übertragen und haben den gesamten Prozess jederzeit im Blick.

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