Erfolg der Mittelstandsallianz: 44 Euro Freigrenze bleibt

Das Bundesfinanzministerium wollte die 44-Euro Freigrenze beim Sachbezug abschaffen – eine Maßnahme, die insbesondere Mittelständler getroffen hätte. Der BVMW hat sich mit der Mittelstandsallianz erfolgreich gewehrt.

Der BVMW und neun weitere Verbände der Mittelstandsallianz hatten sich in einem gemeinsamen Brief an Finanzminister Scholz gegen eine Änderung der 44-Euro Freigrenze ausgesprochen.

Scholz‘ Planungen sahen vor, Guthabenkarten künftig nicht mehr als Sachbezug, sondern als Geldleistung zu behandeln. Von diesem Vorschlag hätten Amazon und Tankstellen profitiert.

Arbeitgebern wäre es nicht mehr möglich gewesen, Mitarbeitern Sachleistungen bis zu einer Grenze von 44 Euro steuerfrei zukommen lassen.

Dieser Plan ist nun vom Tisch und davon profitiert der Mittelstand.

Zusammenfassung:

 

  • Das Bundesfinanzministerium wollte die 44-Euro Freigrenze beim Sachbezug abschaffen – eine Maßnahme, die insbesondere Mittelständler getroffen hätte
  • Der BVMW hat sich mit der Mittelstandsallianz in einem gemeinsamen Brief erfolgreich gegen eine mittelstandsfeindliche Steuergesetzänderung gewehrt
  • Am 31.7. wurde die geplante Gesetzesänderung in letzter Minute aus dem Jahressteuergesetz 2019 gestrichen
  • Den Nutzen haben sechs Millionen Arbeitnehmer und mehrere 100.000 Unternehmen
  • Das Plus von 528 Euro pro Jahr kommt vor allem Geringverdienern zu Gute – unverständlich, dass die Gewerkschaft ver.di nicht mit uns an einem Strang ziehen wollte
  • Darüber hinaus stärkt die weiter bestehende Regelung das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern