Was Innovation mit Gandhi zu tun hat

Am 16. Oktober 2019 fand in der LMU München das Pre-Event von BVMW, German Entrepreneurship und Siemens AI Lab statt. Rund 80 Teilnehmer informierten und vernetzten sich. Aber was hat das nun mit Gandhi zu tun?

Foto: W. Thanner, Pre-Event Leading Entrepreneurs

Während die Vorbereitungen für das Haupt-Event Leading Entrepreneurs" des Accelerators der Ludwig-Maximilians Universität in der großen Aula und im Lichthof auf vollen Touren liefen, trafen sich Unternehmer, Experten und Konzern-Vertreter bereits im Senatssaal zum Pre-Event „Mit Innovation skalieren“.

Das "Warm-Up" wurde zum zweiten Mal von BVMW München und der German Entrepreneurship GmbH, diesmal in Kooperation mit Siemens AI Lab organisiert. 

Während sich beim Hauptevent alles um die Startups des LMU Accelerators dreht, setzten die Themen des Pre-Events noch einen Schritt vorher an. 

Benno Blumoser (Head of innovation at Siemens AI Lab) vom Siemens AI Lab gab praktische Einblicke wie Innovationsprozesse gestaltet werden können. Interessant dabei die Tatsache, dass selbst ein Großunternehmen wie Siemens für seine Innovations-Teams Arbeits-Umgebungen und Strukturen abseits der Konzern-Standards schafft. So soll Kooperation und Kreativität gefördert werden. 

Andy Goldstein, Geschäftsführer der German Entrepreneurship GmbH und des LMU Entrepreneurship Center, verglich den Weg zur Unternehmensgründung mit der Ehe. Ohne "Commitment", also die feste Zusage etwas umzusetzen, von dem man gar nicht wissen kann wie es in Zukunft ablaufen wird, seien beides nicht machbar. Auch ist die Angst vorm Scheitern nicht förderlich, denn wir alle scheitern einmal – „Don’t worry, failure will find you.“

Beim Weg von der Idee zur Innovation bezeichnete er eine Aussage von Gandhi als ausschlaggebend:

"First they laugh at you, then they fight you, then you win"

Hr. Goldstein's Überzeugung: Ein Entrepreneur müsse fest an seine Idee glauben, egal was andere dazu sagen. 

Nach einem kurzen Networking-Teil mit Buffet wechselten die Teilnehmer dann in die große Aula, wo das Haupt-Event um 18:30 mit etwa 1.000 Gästen begann.