Wie eine präzise Stundensatzkalkulation den Umsatz erhöht

Viele mittelständische Betriebe berechnen ihre Stundensätze nicht. Wie ein korrekt berechneter Stundensatz den Umsatz und den Gewinn erhöht, lesen Sie im Gast-Beitrag von Christoph Buluschek/Agenda Informationssysteme.

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Wie eine präzise Stundensatzkalkulation den Umsatz erhöht

Ein Gast-Beitrag von Christoph Buluschek, Abteilungsleiter Produktmarketing bei Agenda Informationssysteme

Viele mittelständische Betriebe berechnen ihre Stundensätze nicht. Mal wird einfach an die Konkurrenz angepasst, mal die vom Vorgänger übernommen, mal einfach geschätzt oder gegoogelt. Wer einen Schritt weitergeht, berechnet seine Stunden. Aber auch hier lauern Gefahren. Die Stundensatzkalkulation kann einfach sein, doch hierfür braucht es ein paar Grundlagen und wichtige Schritte.

Die Betriebswirtschaftliche Auswertung, kurz BWA, ist kein Begriff, bei dem man spontan ins Schwärmen kommt. Doch die BWA kann um einiges nützlicher sein als die Pflicht, die sie für die meisten ist. Sie ist nämlich Teil der Grundlage für etwas, das viele Mittelständler entweder gar nicht machen oder auf Schätzungen basieren lassen: die Stundensatzkalkulation.

In drei Schritten zum eigenen Stundensatz

Dabei ist die Berechnung des eigenen Stundensatzes leichter, als es oft gesagt wird. Für Mittelständler klappt das unter einer Voraussetzung in drei Schritten:

Voraussetzung: Die richtigen Zahlen. Diese haben alle schon im Haus – in Form ihrer Buchhaltung fürs Finanzamt. Bisher landen die Zahlen einfach nur bei den Behörden. Stattdessen sollten Betriebe sie nun auch für sich selbst nutzen.

Schritt 1: Berechnung der produktiven Arbeitszeit des Teams pro Jahr. Hierbei ist wichtig, dass Sätze wie „ein 8-Stunden-Tag ist in Wirklichkeit nur ein 6-Stunden-Tag“ schon zu groben Berechnungsfehlern führen.

Schritt 2: Ermitteln der Jahreskosten des Betriebes anhand der BWA.

Schritt 3: Die Jahreskosten den ermittelten Stunden gegenüberstellen und den realen Stundensatz berechnen. Dieser ist essenziell für kostendeckende Umsätze, realistische Marktpreise und Wettbewerbsfähigkeit.

Nach diesen drei Schritten ist der Stundensatz jedes Mitarbeitertyps (beispielsweise Meister oder Gesellen) bekannt. Wiederum hochgerechnet aufs Jahr werden viele Betriebe feststellen, dass sie sich oft unter Wert verkaufen oder einzelne Mitarbeitergruppen einen zu geringen Stundensatz haben. So kommen schnell Beträge im sechsstelligen Bereich zusammen, die man hätte umsetzen können.

Agenda Informationssysteme bietet zur Vertiefung dieser Thematik ein kostenloses Whitepaper auf ihrer Webseite an agenda-software.de/gewinn. Und natürlich die richtige Software für mittelständische Unternehmen, um die richtigen Zahlen jederzeit zur Verfügung zu haben.

Kontakt:

Jan Gebauer, PR | Verbände | Kooperationen

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