Musterbrecher Mittelstand | Gelungene Premiere von AGILOG

Starke Impulse entfachen spannenden Dialog. Netzwerken mit Nutzwerten. Runde Tische ermöglichen intensiven Austausch. Tolles Format. Das war die einhellige Meinung nach Premiere von AGILOG. Als Top-Keynoterin war Prof. Friedrike Müller-Friemauth ....

zu Gast im Mövenpick. Das Leitthema war „Musterbrecher Mittelstand“. Ihr erster Kurzvortrag ging um das Digitale Empowerment. Was richtet Digitalisierung mit Unternehmen an? Welche Bedeutung hat das für unseren Mittelstand?

Innovationen durch Digitalisierung entwickeln, auf Ideen kommen, weil die Umsetzung technisch möglich ist. Das muss bewusst sein! Aber unserem German Mittelstand fällt es schwer, sich damit auseinanderzusetzen, wenn es um digitale Gedankenübertragung und Gesichtserkennung geht, so wie es im Silicon Valley und China schon praktiziert wird. Unsere Geisteshaltung ist eine andere. Uns liegen da doch mehr die formalisierten Pläne. Aber jedem der anwesenden Unternehmer war klar: es muss ein „mittelständischer Musterbruch“ passieren, um am Markt zu bestehen und den jungen Nachwuchs nicht zu verlieren.

Zirkuläre Führung war hier ein Stichwort. Diese ist möglich, wenn sämtliche Daten digital transparent im Unternehmen zugänglich sind. Die Umsetzung bedeutet, dass die Führungskraft von den jeweiligen Teams gewählt wird. Der Geschäftsführer kann entsprechend da auch mal raus sein, wenn ein Mitarbeiter z.B. in einem Projekt die bessere Kompetenz hat, wird er quasi abgewählt für diesen Moment. Ein Schmunzeln ging durch den Raum, denn das Thema abgewählt als Führungskraft ist schwer vorstellbar und hat für viele die in hierarchischen Systemen arbeiten mit Gesichtsverlust zu tun – aber sinnvoll, um ein maximales Ergebnis zu erzielen! Zudem interessant für die Weiterentwicklung junger Menschen. #Evolutionäre Führung – lass die Leute entscheiden, wer der Beste ist. Das ist wirklich „mittelständischer Musterbruch“!

Im zweiten Impulsging es um Kreativität 4.0. Ein Perspektivwechsel bezogen auf neue Führungs- und Kreativitätstechniken wurde gefordert. Neue Wissenschaften, wie Kybernetik, Verhaltensökonomik, Neurowissenschaften, Gehirn- und Zukunftsforschung spielen dabei eine große Rolle. Informelle Kommunikation, New Work und Future Working Spaces sind hier die Triebfedern. Unternehmen so gestalten, dass Mitarbeiter „dauerkreativ“ werden. Eine große Herausforderung gerade für langjährig bestehende Unternehmen.

In den Round Table-Gesprächen waren sich alle einig – es wird nicht einfach, aber wir gehen die Themen an, denn die Notwendigkeit ist da! Und ebenfalls waren alle einig: AGILOG muss als Format auf jeden Fall fortgesetzt werden.