Leistungssport meets Mittelstand

Erstklassiger Gastgeber unseres Meeting Mittelstands war das Handball-Leistungs-Zentrum Ahlener SG. Deren Geschäftsführung Klaus Jäger, André Schürhörster, Projektleiter Marketing Jan Anton mit seinem Team sowie 3-Liga-Cheftrainer Frederik Neuhaus...

Erstklassiger Gastgeber unseres Meeting Mittelstands war das Handball-Leistungs-Zentrum Ahlener SG. Deren Geschäftsführung Klaus Jäger, André Schürhörster, Projektleiter Marketing Jan Anton mit seinem Team sowie 3-Liga-Cheftrainer Frederik Neuhaus mit zahlreichen 3-Liga-Spielern haben keinerlei Mühen gescheut, dem BVMW und seinen Gästen ein tolles Ambiente zu bieten, uns  „ihr“ Leistungszentrum zu zeigen und schließlich für eine tolle Bewirtung gesorgt.

Herbert Eick vom BVMW Münsterland Team und zuständig für den Kreis Warendorf freute sich, gut 80 Gäste aus der gesamten Region begrüßen zu dürfen.

Was kann der Mittelstand vom Leistungssport lernen? Diese Frage beantwortete Frederik Neuhaus aus der Alterssicht derjenigen, die sich gerade auf dem Zenit leistungssportlicher Erfolge befinden. Die Generation Z. Sie sind dazu in der Lage und unbedingt bereit, sich in flachen Hierarchien mit modernen Führungsmethoden zu Höchstleistungen treiben zu lassen. Einbinden in taktische und strategische Entscheidungen, sich gleichzeitig aber in den Teamspirit einordnen. Das sind die Methoden, die Silicon Valley-Absolvent Frederik Neuhaus sowohl als Cheftrainer einer 3-Liga-Handball-Mannschaft als auch in seiner Funktion als Geschäftsführer der Münsterschen Clockin GmbH anwendet, um seine Spieler und sein Team auf Erfolge einzustimmen.

Erstliga-Handball ist zu 50% von Sponsoring abhängig, 2-Liga-Handball zu 80%. 3-Liga und Amateurligen umso mehr. Sehr engagiert und eindrucksvoll erläuterte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Liqui Moli Handball Bundesliga GmbH, wie wichtig finanzielles Engagement des Mittelstands zugunsten des Handballsports ist. Anhand von Reichweitenanalysen untermauerte er die Charakteristika der Zielgruppe Handball-Fans in Deutschland und die Tatsache, dass Handballteams die Visitenkarte der Region in ganz Deutschland darstellen.

Berni Recker, ehemaliger Lehrer und langjähriger Landtagsabgeordneter widmet gemeinsam mit seiner Frau Sylvia einen großen Teil seiner Zeit jungen Menschen, die z. B. aufgrund ihres sozialen Hintergrunds ihre Ausbildungspotentiale ohne Hilfe nicht ausschöpfen können. Sein Verein „Keiner geht verloren“ kann im Laufe des Bestehens auf Hunderte von Jugendlichen zurückblicken, die mit Hilfe von „Keiner geht verloren“ schulische und berufliche Erfolge zu verbuchen haben. Berni Recker erklärte, wie er und seine Frau die Idee einer inklusiven Handballmannschaft gemeinsam mit den Freckenhorster Werkstätten erfolgreich umgesetzt haben. Henner Lammers, Marketingleiter und René Büscher in seiner Funktion als Inklusionsbeauftragter der Freckenhorster Werkstätten brachten eindrucksvolle Beispiele, wie Inklusion professionell begleitet für alle Beteiligten erfolgreich und risikoarm umgesetzt werden kann und dabei erfolgreiche Teambildung aus Beeinträchtigten und Nicht-Beeinträchtigen entstehen kann. Hier wird Fachkräftemangel nicht nur durch erfolgreiche Personalgewinnung entgegengewirkt. In vielen Fällen berichten Arbeitgeber, die Menschen mit Beeinträchtigungen beschäftigen, mit viel Motivation und Loyalität belohnt zu werden.

Einen letzten Höhepunkt bildete das 7 Meter Shoot Out, bei dem sich zahlreiche sport- und bewegungsbegeisterte Mittelständler/innen mit zwei 3.-Liga-Torhütern zu messen versuchten.

Unser herzlicher Dank richtet sich an die genannten Personen, aber auch an alle Helfer/innen und Unterstützer/innen, die diesen gewinnbringenden Abend ermöglicht haben.