Wie kultiviere ich Verantwortungsübernahme im Unternehmen?

150 Teilnehmer wollten die Antwort auf diese Frage wissen und schalteten sich dazu. Denn Verantwortung ist ein zwiespältiges Thema. Einerseits möchte man gerne Entscheidungen treffen und eigenständig handeln. Gleichzeitig führt die Frage ...

 ... „Wer ist dafür verantwortlich?“ zu kalten Schweißausbrüchen.

Verantwortung übernehmen ist deutlich schwieriger, als diese nur zu haben – gerne mehr persönliche Freiheit, aber ohne die Gefahr, verantwortlich gemacht zu werden. Wirklich Verantwortung übernehmen zu können, bedeutet aber immer, Fehler einzusehen und Lösungen zu suchen.

Wann sind denn Mitarbeiter bereit, Verantwortung zu übernehmen? Drei Faktoren spielen hier eine große Rolle:

Das Können: Der oder die Verantwortliche benötigt für die Erfüllung der Pflichten bestimmte Fähigkeiten.
Das Wollen: Die Verantwortung an Personen zu vergeben, die die damit verbundenen Pflichten auch mit der nötigen Motivation angehen.
Das Dürfen: Die Freiheit, bei der Pflichterfüllung über die Mittel und Wege zur Zielerreichung entscheiden zu können, gibt dem Verantwortlichen die nötige Flexibilität.

Darüber hinaus darf es zur Pflichterfüllung auch nicht an der nötigen Autorität fehlen. Fehlt diese, beispielsweise weil Entscheidungen immer wieder von der nächst höheren Instanz getroffen oder gar revidiert werden, dann entpuppt sich der Verantwortliche schnell als zahnloser Tiger. Das hat viel mit der Fehlerkultur im Unternehmen zu tun.

Mit unserem Experten Till Wienke,  Business Coach mit den Schwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung, Change, Emotions- und Verhaltenssteuerung aus Ibbenbüren stellten wir Wege und Möglichkeiten vor, verantwortungsvolle Mitarbeiter*Innen zu entwickeln.

Es ging um:
-  Knowhow, Bereitschaft, Fähigkeiten und  Struktur - Um Faktoren und Lösungsansätze 
-  Worauf kann und will ich in Zukunft achten? - Um Checklisten-Punkte und Schritt-für-Schritt-Leitfaden
-  Wie (re)agiere ich zielorientiert und zeiteffizient, um bei Menschen Motivation zu wecken und Blockaden abzubauen

Gerne haben wir im Nachgang die mehrfach angeforderte Präsentation an unsere Teilehmer*innen geschickt.