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Mobilität

Ohoven: Diesel-Skandal geht zu Lasten des Mittelstands! – Fahrverbote sind die falsche Antwort

Berlin, 01.08.2017 – Zum Autogipfel erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Die Machenschaften der Autohersteller treffen nicht nur Privatverbraucher, sondern vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit besonderer Härte. Die Autokonzerne müssen daher auf dem Autogipfel in die Pflicht genommen werden und den Verbrauchern reinen Wein einschenken. Die Vorwürfe zur Kartellbildung und Abgasmanipulationen werfen etliche Fragen auf – Dieselfahrverbote sind allerdings die falsche Antwort. 

Fahrverbote kämen einer Enteignung von Betriebsvermögen gleich und gingen zu Lasten des Mittelstands. Dieser ist ohnehin mehrfach vom Diesel-Skandal betroffen: Als Käufer von Fahrzeugen, mit denen man unter Umständen bald nicht mehr in Innenstädte fahren darf (somit eine Fehlinvestition), und als Zulieferer, denen die Preise vom Autokartell vorgegeben werden. Zudem leiden mittelständische Zulieferer unter sinkenden Autoverkaufszahlen.

Jetzt ist es an den Autokonzernen, die Fahrzeuge ohne Wenn und Aber auf eigene Kosten nachzurüsten. Dabei dürfen die Nachrüstungsmaßnahmen nicht durch unzureichende Software-Updates und die Abschaltung der Abgasreinigung bei niedrigen Temperaturen zu einer Mogelpackung verkommen. Wenn die Abgasgrenzwerte nicht anderweitig eingehalten werden können, sind umfangreiche technische Nachrüstungen die logische Konsequenz. Die anfallenden Kosten dürfen unter keinen Umständen auf die Verbraucher, darunter viele kleine und mittlere Unternehmen, abgewälzt werden. Die Besitzer von Dieselfahrzeugen, die nicht nachrüstbar sind, müssen von den Autoherstellern in Höhe des erlittenen zusätzlichen Wertverlustes entschädigt werden.“


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