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Arbeit

Ohoven: Steigende Arbeitskosten gefährden Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit – Bundesregierung muss Wachstumskräfte stärken statt Sozialstaat ausweiten

Berlin, 11.04.2017 – Zu dem heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten EU-Arbeitskostenvergleich 2016 erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven: 

„Steigende Arbeitskosten schwächen die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und die Attraktivität des Standortes Deutschland für Investitionen. Die Bundesregierung muss alles unterlassen, was die Kosten weiter in die Höhe treibt. Vielmehr gehören ausgabensenkende Strukturreformen bei den Sozialversicherungen in den nächsten Koalitionsvertrag. Nach der Bundestagswahl muss die Stärkung der Wachstumskräfte an erster Stelle stehen, nachdem in den letzten Jahren der Sozialstaat kräftig ausgebaut wurde. 

Mit durchschnittlich 33,40 Euro Stundenlohn in der Privatwirtschaft und 38,70 Euro im Verarbeitenden Gewerbe steht Deutschland mit an der Spitze in der EU. Insbesondere bei dem im harten internationalen Wettbewerb stehenden Verarbeitenden Gewerbe ist eine Stunde Arbeit bei uns 47 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt. Kaum ein Land in der Welt belastet Arbeit so stark mit Abgaben wie wir. Ziel der Strukturreformen muss sein, dass durch sinkende Sozialversicherungsbeiträge die Beschäftigten mehr Netto vom Brutto haben, die Unternehmen mehr Spielraum für neue Investitionen und damit Beschäftigung bekommen und der Standort Deutschland insgesamt wettbewerbsfähig bleibt.“


Gravatar: BVMW

21.04.2017 17:58

BVMW

Lieber „Arbeitnehmer“,

Deutschland kann nur Exportweltmeister bleiben, wenn die Rahmenbedingungen für Unternehmen gut bleiben und nicht permanent verschlechtert werden (z.B. durch Mindestlohn, Arbeitnehmerüberlassung, überbordende Bürokratie). Werden Unternehmen in ihrer Tätigkeit gestört und weiterhin soziale Wohltaten verteilt, die nicht gegenfinanziert sind (z.B. Mütterrente), wird sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland spürbar verschlechtern. Deutschland droht dann erneut zum „kranken Mann Europas“ zu werden, wie bereits zur Jahrtausendwende. Das konnte erst überwunden werden durch die Agenda 2010, deren Errungenschaften jetzt von der Politik nach und nach zurückgedreht werden – ganz nach dem Motto: Umverteilung statt Zukunftsinvestitionen. Das bereitet uns große Sorge und wir werden nicht aufhören, davor zu warnen – im Interesse der kleinen und mittleren Unternehmen, dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Ihr
BVMW

Gravatar: Arbeitnehmer

11.04.2017 14:28

Arbeitnehmer

Pure Polemik und einseitiger Blödsinn!!! Wie kann es dann sein, dass Deutschland regelmäßig Exportweltmeister ist? Vielleicht gibt es außer dem ermüdenden Arbeitgebergejammer auch mal konstruktive Vorschläge für nachhaltiges wirtschaften! Warum werden solche Hampelmannaussagen überhaupt publiziert? Schämt euch ...

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