Mit attraktiver Förderung zur eigenen Ladestation für den E-Pkw

Sinkende Kosten, attraktive Förderprogramme und das Ende des Verbrenners machen es attraktiv über die Investition in ein Elektro-Auto nachzudenken. Spätestens mit der Entscheidung dafür kommt dann die Frage nach der passenden Ladeinfrastruktur auf.

Die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos ist in den vergangenen zwei Jahren rasant angestiegen. Bis Juni kamen allein in Deutschland knapp 149.000 E-Autos neu auf die Straße. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2020 waren es nur etwa 50.000 Neuzulassungen mehr. Investieren Privatpersonen in ein neues Elektrofahrzeug, sollten sie gleichzeitig darüber nachdenken, wo sich verkehrsgünstig gelegene Lademöglichkeiten bieten. Sind in der direkten Umgebung keine Ladepunkte verfügbar, kann ein eigener Ladepunkt am Wohnort Abhilfe schaffen. Um den Ausbau solcher Ladepunkte zu beschleunigen, hat das Bundesverkehrsministerium im Juli die Förderung privater Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden verlängert und um 300 Millionen Euro aufgestockt.

Förderfähig ist sowohl der Erwerb als auch die Errichtung einer neuen, ausschließlich privat zugänglichen Ladestation für E-Pkw inklusive des Netzanschlusses. Darüber hinaus fällt auch die Anschaffung eines Energiemanagement-Systems zur Steuerung der Ladestation in den Anwendungsbereich der Förderung. Als Bedingung für den Zuschuss muss die Ladestation über eine Ladeleistung von 11 kW und eine intelligente Steuerung verfügen. Gleichzeitig sind nur Anlagen förderfähig, die zu 100 Prozent aus erneuerbarem Strom gespeist werden. Die Förderung bietet sich deshalb insbesondere für Personen an, deren Privathaushalt bereits über eine eigene PV-Anlage verfügt oder die über die Anschaffung einer PV-Anlage nachdenken.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, fördert die KfW Vorhaben mit einem Pauschalbetrag von 900 Euro pro Ladepunkt. Verfügt eine installierte Ladestation über mehrere Ladepunkte, ist eine Förderung von 900 Euro pro Ladepunkt möglich, solange die Gesamtkosten des Bauvorhabens 900 Euro pro Ladepunkt überschreiten.

Anträge können private Eigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter und Vermieter von Wohneigentum bei der der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellen. Alle wichtigen Informationen zum Förderprogramm und zum Antragsverfahren finden Sie auf der Webseite der KfW.

 

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