Digitalisierung im Mittelstand kosteneffizient und nachhaltig umsetzen

Unter dem Digitalisierungsdruck der Corona-Pandemie entschieden sich auch viele mittelständische Unternehmen für den Schritt in die Cloud – doch das birgt u.a. das Risiko von Abhängigkeiten.

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Gebrauchtsoftware wirkt dem entgegen und schont zudem das IT-Budget.

Die Digitalisierung des Mittelstands schreitet zügig voran. Der Digitalisierungsindex Mittelstand gibt für das vergangene Jahr einen durchschnittlichen Digitalisierungsgrad von 58 Prozent an. Die Corona-Krise hat hierzu maßgeblich beigetragen. Hierbei griffen auch mittelständische Unternehmen – entgegen ihren bewährten Grundsätzen – vielfach reflexartig zu Abonnement- bzw. Cloud-Diensten, die scheinbar besonders einfach oder günstig zu beschaffen waren.

Was dabei häufig übersehen wurde, ist die damit einhergehende Abhängigkeit durch Lock-In Effekte, dauerhafte Abo-Kosten und – in Anbetracht der EuGH-Entscheidung im letzten Jahr zur Unwirksamkeit des EU-US Privacy Shield – gravierende Datenschutzrisiken.

Dass es sowohl kostensparend, datenschutzkonform als auch ohne eine Verstärkung bereits vorhandener Zwänge und Abhängigkeiten gehen kann, verdeutlicht das kürzlich in zweiter Auflage erschienene Praxishandbuch zur Beschaffung gebrauchter Software-Lizenzen. Dort macht Prof. Eßig – Inhaber des Lehrstuhls für BWL in München und lehrend tätig in Wien und St. Gallen – im Vorwort deutlich, welchen Stellenwert nachhaltige Software-Beschaffung sowohl ökologisch als auch ökonomisch hat. Der für die öffentliche Hand konzipierte Leitfaden bietet mit Checklisten und vielen praktischen Beispielen aber auch gerade für mittelständische Unternehmen und Konzerne Sicherheit bei der Beschaffung gebrauchter Software-Lizenzen.

Insofern kann der Mittelstand wie auch die öffentliche Hand vom europäischen Juwel der gebrauchten Software gleichsam profitieren. Für Mittelständler ergibt sich hieraus die Möglichkeit, sowohl erheblich zu sparen als auch gleichzeitig einen Beitrag gegen die monopolistisch geschlossenen Strukturen der Hersteller zu leisten. Genauso möglich ist natürlich, die eigenen Budgets durch den Verkauf nicht mehr benötigter Software zu erhöhen.

Empfehlenswert ist, einen gesunden Mix aus On-Premises-Software-Lizenzen und bei Bedarf ergänzenden Cloud-Diensten zu finden. Gebrauchte Software kann hier vor allem für mittelständische Unternehmen einen entscheidenden Beitrag leisten und zudem in gewissem Maße einer Verstärkung von (digitalen) Abhängigkeiten entgegensteuern.

Über den Autor:

Andreas E. Thyen ist Präsident des Verwaltungsrats der LizenzDirekt AG

Andreas E. Thyen (Diplom-Volkswirt) besitzt über 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Top Management-Beratung und im Vertrieb. Er ist bereits seit über 13 Jahren in führenden Positionen auf dem Gebrauchtsoftware-Markt tätig. Schwerpunkt seiner Tätigkeit war und ist insbesondere die Klärung rechtlicher Fragestellungen.

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