Gemeinsames Hafenkonzept der Länder Bremen und Hamburg gefordert

Bereits im April hatte der BVMW eine verstärkte Kooperation der Länder bei der strategischen Ausrichtung ihrer Häfen gefordert. Der Start der Ampel-Koalition bietet den beteiligten Akteuren nun die Gelegenheit, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen.

bremer hafen

Eine modernere Infrastruktur, schnellere Prozesse bei der Zollabwicklung und ein innovativeres Wirtschaftsleben in den Häfen selbst: Mit seinem Positionspapier „Die Krise der deutschen Containerhäfen meistern!“ hat der BVMW im Frühjahr einen umfassenden Maßnahmenkatalog vorgelegt, mit dem die deutschen Containerhäfen zurück zu alter stärke geführt werden können. Zentrales Element dieses Katalogs ist die grundlegende Überarbeitung der Strategie für die deutschen Häfen.

Ampel-Start eröffnet neue Chancen

Nun macht sich eine neue Bundesregierung daran, die Zukunft des Schiffsverkehrs in Deutschland neu zu gestalten. „Wir werden eine Nationale Hafenstrategie entwickeln und die enge Zusammenarbeit unserer Häfen fördern“, heißt es hierzu im Koalitionsvertrag. Anerkannt wird damit vor allem die gemeinsame Verantwortung für gesunde Hafeninfrastrukturen. Mit dieser Positionierung hat die Ampel-Regierung gute Voraussetzungen geschaffen, um eine verstärkte Kooperation, insbesondere der Häfen in den Ländern Bremen und Hamburg, zu moderieren und neue Impulse zu setzen.

Gemeinsame Grundlage für ein standortübergreifendes Hafenkonzept

Für den Mittelstand bietet die aktuelle Konstellation die einmalige Chance für die Entwicklung eines gemeinsamen Hafenkonzeptes. Die Vorarbeit hierzu haben die Länder Bremen und Hamburg bereits geleistet – beide arbeiten bereits seit geraumer Zeit an eigenen Konzepten. Sowohl das Hafenkonzept in Bremen als auch der Hafenentwicklungsplan in Hamburg sollen 2022 fertiggestellt werden. „Diese hervorragende Grundlage sollte dafür genutzt werden, beide Konzepte zu einem standortübergreifenden, gemeinsamen und besseren Hafenkonzept zu transformieren“, fasst BVMW-Bundesgeschäftsführer Markus Jerger zusammen, wie diese Chance für eine gestärkte Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Häfen genutzt werden kann.

 

 

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