Neues Hinweisgebergesetz – Wirtschaft fürchtet beträchtlichen Aufwand

Mit einem neuen Gesetzentwurf will die Regierung so genannte Whistleblower besser schützen. Was bedeutet das für den Mittelstand?

Der Entwurf geht von einmaligen Kosten in Höhe von 190 Millionen Euro für die Wirtschaft aus, für den Betrieb sollen jährlich rund 200 Millionen Euro anfallen. Verbände haben Zweifel, dass es dabei bleibt. „Der tatsächliche Erfüllungsaufwand muss für jedes Unternehmen gesondert bestimmt werden“, sagt Thomas Hey, Kommissionsmitglied beim Mittelstandsverband BVMW und Partner bei der Anwaltskanzlei Bird & Bird. Es seien enorme Belastungen für den Mittelstand zu erwarten. Allerdings will der Entwurf auch für Erleichterungen sorgen: So dürften kleine Unternehmen eine gemeinsame Meldestelle betreiben. „Dies könnte Kosten und Aufwand der Einrichtung reduzieren“, meint Hey. Ebenfalls dürften Firmen externe Dienstleister beauftragen, etwa Kanzleien.

Mehr lesen
Freibrief für Arbeitnehmer? So will Buschmann Whistleblower besser schützen
(welt.de)

 

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


Jetzt Newsletter abonnieren!

Alle Newsletter