Internationaler Tag der Pflege: mehr Unterstützung dringend nötig

„Sechs Monate nach der Wahl herrscht in der Pflege große Ernüchterung“, erklärt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. und Mitglied des Kuratoriums des Beirats Gesundheit des BVMW.

Zum heutigen Internationalen Tag der Pflege hat der Bundesverband Der Mittelstand. BVMW gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland die Regierungskoalition und insbesondere das Bundesgesundheitsministerium nochmals daran erinnert, die im Koalitionsvertrag groß angekündigten Pläne für die Unterstützung im Pflegebereich endlich anzugehen. „Sechs Monate nach der Wahl herrscht in der Pflege große Ernüchterung. Den damaligen Ankündigungen sind bislang kaum Taten gefolgt. Vielmehr muss man sich fragen, ob überhaupt das, was damals niedergeschrieben wurde, noch so gewollt ist“, macht Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. und Mitglied des Kuratoriums des Beirats Gesundheit des BVMW, in Berlin deutlich.

Christine Vogler: „Neben einer angemessenen Bezahlung, die insbesondere Fort- und Weiterbildung anerkennt, und einer klar begrenzten Arbeitszeit, braucht es mehr Zeit für qualitativ hochwertige Pflege durch eine bedarfsgerechte Personalbemessung.“ Der BVMW hatte im vergangenen Jahr vor der Bundestagswahl aufgezeigt, woran das Pflegesystem in Deutschland krankt: Das Positionspapier „Verbesserungen der Situation in der Pflegebranche“ benennt elementare Hebel, um Pflegende zu entlasten und die Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern.

Das Positionspapier des BVMW können Sie hier herunterladen.

 

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