Cybersicherheit muss gestärkt werden

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen stellen Cyber-Angriffe eine große Bedrohung dar. Deshalb spricht sich Der Mittelstand. BVMW für eine staatliche Investitionszulage für IT-Sicherheit aus.

„Mittelständische Unternehmen sind besonders von Cyber-Angriffen bedroht, da die Unternehmen zwar über technischen Basisschutz verfügen, aber nur relativ wenige Unternehmen regelmäßige Datensicherungen durchführen oder Krisenreaktionspläne ausgearbeitet haben“, erklärte Markus Jerger, Vorsitzender des Verbandes Der Mittelstand. BVMW, gegenüber dem Handelsblatt. „Es fehlt häufig an eigenen IT-Abteilungen und entsprechenden Fachkräften oder die mit der Datensicherheit betrauten Personen werden nicht ausreichend weitergebildet“, so Jerger. Die Folgen gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) seien schwerwiegend: Für Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten habe eine von vier Cyberattacken sehr schwere oder sogar existenzbedrohende Folgen (BSI).

Um Anreize zu setzen, sprechen wir uns für eine staatliche Investitionszulage für IT-Sicherheit aus. Investitionen in den Schutz unserer Wirtschaft müssen belohnt werden“, betonte Jerger. „Zusätzlich kann mit Förderinitiativen für inländische IT-Mittelständler, Ideenwettbewerben zur Cybersicherheit und großflächigen Schulungsmaßnahmen sowie Workshops unterstützt werden.“ Zudem müssten Behörden wie das BSI in ihren Kompetenzen gestärkt werden. Es brauche eine zentrale Anlaufstelle für die Thematik.

 

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