Schuldenbremse nicht weiter aussetzen

Der BVMW spricht sich für die Einhaltung der Schuldenbremse aus. „Solide Staatsfinanzen und die Einhaltung der Schuldenbremse sind unverzichtbar, um auch künftige Krisen meistern zu können, erklärt BVMW-Chefvolkswirt Dr. Hans-Jürgen Völz.

geldhaufen taschenrechner kalender

„Angesichts der aktuellen Herausforderungen müssen jedoch jetzt Zukunftsinvestitionen durch den Staat angeschoben werden, damit die notwenige Transformation der Volkswirtschaft zur Bewältigung des Strukturwandels schneller vorangetrieben werden kann“, so Völz, Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW, gegenüber der Funke Mediengruppe weiter.

Beispielhaft dafür sei unter anderem das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ZIM. Völz: „Solche Förderprogramme sollten viel stärker genutzt werden als konsumtive Ausgaben. Auch sehen wir eine Bürokratie-Entlastungsoffensive sowie ein Regulierungsmoratorium ganz vorne auf der Tagesordnung. Befreit von vielen zeitraubenden und überflüssigen Auflagen könnten die Unternehmen sich ihrer eigentlichen Aufgaben widmen. Davon würde die gesamte Volkswirtschaft profitieren.“

Er betont: „Eine reine Lockerung der Schuldenbremse ist aus unserer Sicht jedenfalls der falsche Weg, denn ungedeckte Schecks und exzessive Schuldenmacherei haben die Weltfinanzkrise 2008 und die Eurokrise 2009 erst mit verursacht.“

Mehr lesen

Inflation und Rente: Bekommen Rentner jetzt mehr Hilfe? (Berliner Morgenpost)

 

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


Jetzt Newsletter abonnieren!

Alle Newsletter