Umfrage zeigt: Existenzen im Mittelstand durch Energiepreise bedroht

„Im unternehmerischen Mittelstand herrscht der Energienotstand,“ betont Markus Jerger, Vorsitzender des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW, angesichts einer BVMW-Umfrage zu den explodierenden Energiepreisen.

Aktuell leiden mehr als 72 Prozent der Unternehmen unter den explodierenden Energiepreisen, vier von zehn Mittelständlern sehen ihre Existenz bedroht, zeigt die Umfrage unter rund 850 Unternehmen. „Wenn die Bundesregierung in dieser akuten Notlage nicht handelt, droht in zehntausenden mittelständischen Betrieben schon bald buchstäblich das Licht auszugehen“, erklärte der BVMW-Vorsitzende Markus Jerger gegenüber der Funke Mediengruppe. „Das würde auch zu einem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit führen und die Sozialkassen sprengen.“

Mit Energieeinsparungen der Unternehmen allein sei der Kostenexplosion nicht beizukommen. Jerger: „Wir fordern die Bundesregierung auf, in einem ersten Entlastungsschritt alle Energiesteuern auf das von der EU vorgegebene Mindestniveau zu senken, den weiteren Anstieg der  CO2-Bepreisung auszusetzen und den Berufspendlern ab dem ersten Kilometer 40 Cent zu erstatten.“ Diese und weitere Sofortmaßnahmen müssten Gegenstand eines Energiegipfels im Kanzleramt werden.

Mehr lesen:

Hohe Preise für Gas, Öl, Strom: Mittelstand fürchtet Pleitewelle (morgenpost.de)

Der Börsen-Tag: Viele Mittelständler fürchten um Existenz (n-tv.de)

Konjunktur und Energiepreise: Mehr als 40 Prozent der Mittelständler sehen ihre Existenz bedroht (spiegel.de)

 

 

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