Aktienrente kann strukturelle Defizite nicht beheben

Um die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken, hat das Bundesfinanzministerium die Aktienrente auf den Weg gebracht. Der BVMW-Vorsitzende Markus Jerger machte gegenüber der dpa deutlich, dass dies allein nicht ausreiche.

„Unserem Rentensystem droht ab 2025 durch den Renteneintritt der Baby-Boomer-Generation der Finanzierungsnotstand. Bis 2040 sind es dann rechnerisch weniger als zwei Arbeitnehmer, die einen Rentner finanzieren“, so Markus Jerger, Vorsitzender des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Auch die Aktienrente, die wir als zusätzliches Standbein der Altersvorsorge befürworten, kann die strukturellen Defizite nicht ausgleichen.“

Wolle die Bundesregierung einen Kollaps der gesetzlichen Rentenversicherung verhindern, müsse sie endlich eine grundlegende Reform angehen. Jerger weiter: „Dazu gehören die Anpassung des Renteneintrittsalters auf 68 Jahre, mehr Anreize für Verdienstmöglichkeiten im Alter und die Einbeziehung der Beamten als Beitragszahler in die Sozialversicherung. Nur so bleibt unser Rentensystem auch zukünftig leistungsfähig und finanzierbar.“

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