Vom Autopilot zum bewussten Navigieren - Sie lesen diese Zeilen. Jetzt

Sie lesen diese Zeilen. Jetzt. Warum? Vom Autopilot zum bewussten Navigieren – Der ZUKUNFTSKOMPASS. Metafokus hilft bei der Orientierung. Im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Zerle und Thomas Eisinger.

Im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Zerle und Thomas Eisinger (Mitglieder im BVWM Wirtschaftsdreieck Donau-Ries). Prof. Dr. Peter Zerle ist Trainer und Coach in Unternehmen und als Dozent und Referent tätig. Thomas Eisinger ist Sparringspartner für Unternehmer und Business Angel, davor gründete er die heute größte Performance Marketing  Agentur Deutschlands.

"Erst öffnet sich der Spalt für unsere „Meta-Aufmerksamkeit“, und dann kommt der Moment, wo der eingefahrene Weg verlassen wird…."

Warum dies wichtig ist? Weil wir hier bewusst die Handsteuerung übernehmen und den Autopilot abschalten.
"Es ist sonderbar: Unser wichtigstes Gut, unsere Aufmerksamkeit, ist meist so flüchtig, dass wir sie nicht einmal bewusst bemerken. Unser wichtigstes Gut? Ist nicht Zeit das Wichtigste? Oder Sicherheit, Gesundheit, Wohlstand? Was auch immer für Sie an erster Stelle steht: Ohne die Fähigkeit, Ihre Aufmerksamkeit bewusst zu steuern, ist alles andere weniger wert", sagt Prof. Dr. Peter Zerle.

Bewusst Navigieren ist Befreiung

"Wenn der Tag also mehr freie Stunden hätte, wie viel mehr Zeit würden Sie mit emails, Handy, Internetsurfen, Serien  verbringen und dabei erfüllter und glücklicher werden? Ehrlicherweise kann diese Frage niemand exakt beantworten. Warum? Weil wir diese Zeit nicht selbst steuern. Weil wir nicht entscheiden, dass wir exakt 5 Minuten in Facebook oder youtube gehen, um genau diesen einen Post zu lesen bzw. ein Video zu sehen. Wir entscheiden das nicht, sondern wir werden hineingezogen. Unsere Aufmerksamkeit wird auf geschickte Weise vereinnahmt und wir bemerken dies oft erst nach einer halben Stunde oder mehr, wenn wir verblüfft erkennen, dass wir wahrhaft abgetaucht waren", fügt Thomas Eisinger hinzu.

Diese „neue Art zu arbeiten“ ist auch ein Produktivitätskiller in jedem Unternehmen.

Lesen Sie bitte weiter.

In 2018 wird der BVMW eine Veranstaltung mit den beiden Experten ausrichten. Zu dem Themenschwerpunkt:
Z u k u n f t s k o m p a ß
- Sind wir und unsere  Unternehmen fit für die Zukunft?

Ausgangslage:
Die Anforderungen an Unternehmen haben sich massiv verändert. Digitalisierung, Globalisierung, Beschleunigung und nicht zuletzt eine Werteveränderung bei Mitarbeitern und Kunden werfen immer wieder die Frage auf:

Wie zukunftsfähig ist mein Unternehmen?
Wenn Sie die Frage nach der Zukunftsfähigkeit umtreibt, macht sich ein vages Unwohlsein breit, da nicht klar ist, was eigentlich mit Zukunftsfähigkeit gemeint ist. Was kommt auf uns zu? Wie darauf reagieren? Dies alles sind Fragen, die umso drängender werden, je länger man sie unbeantwortet lässt.

1. Schritt: Wo steht mein Unternehmen?
Dies ist der Referenzpunkt, der zu finden ist. Es ist auch der Startpunkt, von dem die Reise der Entwicklung beginnt. Hierzu werden u. a. auch die tatsächliche Unternehmenskultur, die gelebten Werte und die strategischen Kompetenzen untersucht.
2. Schritt: Was bestimmt die Zukunftsfähigkeit meines Unternehmens?
Im nächsten Schritt sind die Entwicklungsrichtungen zu ermitteln. Entwickeln ist ja schön, aber wohin? Es werden genaue Entwicklungslinien gefunden, die Klarheit geben, wo Handlungsbedarf ist und wo die Reise hingehen soll. Speziell die „soften“ Faktoren wie Kultur, Werte, mögliche Ängste auf Mitarbeiterseite oder neue Kompetenzfelder werden ermittelt.
3. Schritt: Wie sieht der Entwicklungspfad aus?
Wenn die Richtung klar ist, sind es die Maßnahmen, die zu wählen sind, um auf dem Entwicklungspfad weiterzukommen. Hierzu ist es auch hilfreich, wenn sich Unternehmen nicht nur über die Richtung im Klaren sind, sondern auch wann das Ziel erreicht ist. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um zu bemerken, am Ziel angelangt zu sein. Anhand klarer Kriterien kann festgestellt werden, ob der richtige Weg eingeschlagen und welche Wegstrecke zurückgelegt wurde.

Ein Unternehmen wird fit für die Zukunft, wenn es die Richtung der eigenen Entwicklung kennt und zielstrebig voranschreitet. Dieser Entwicklungsweg muss gerade in diesen Zeiten der Veränderung regelmäßig überprüft werden. Eine ständige Standortbestimmung ist unerlässlich.

Mit dem Zukunftskompass von Prof. Dr. Peter Zerle und Thomas Eisinger gibt es ein Instrument, das diese Standortbestimmung ermöglicht.

Vielen Dank Prof. Dr. Peter Zerle und Thomas Eisinger

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