Digitalministerium gefordert - Heimatministerium bekommen

"Was denn noch," möchte man fragen. Wie weit kann sich unsere Regierung in spe noch von den Wählern, der Realität und den Anforderungen durch die Digitalisierung entfernen? Das Heimatministerium schlägt alles Dagewesene!

Wir leben in Veränderung. Die Digitalisierung wird viele Branchen und Berufe grundsätzlich verändern, manches verschwindet ganz, Neues entsteht. Um die anstehenden Veränderungen zu managen, haben viele Wähler nun mit einem Digitalministerium gerechnet. Was wir bekommen ist ein Heimatministerium.

Man hätte es eigentlich wissen können: Schon im Wahlkampf haben die großen Volksparteien den Anforderungen der Digitalisierung getrotzt. Was waren die großen Themen? Ausländer-Maut und Mütterrente! Und jetzt gipfelt das Ganze in einem Heimatministerium. Das ist nicht hinnehmbar. Die Befriedigung von Wählerinteressen am rechten Rand steht über Zukunftssicherung unseres Landes. Wer seine Heimat liebt, richtet sich nicht bequem in einem Heimatministerium ein, sondern packt die Aufgaben der Zukunft in einem Digitalministerium an, ausgestattet mit entsprechenden Kompetenzen und Mitteln, um sein Heimatland wieder in Position zu bringen.

Nun ist Heimat grundsätzlich etwas Positives, wenn auch von jedem sicher anders interpretiert. Heimat liefert das Gefühl von Bodenständigkeit, Sicherheit und Beständigkeit; etwas Erstrebenswertes in Zeiten des dauerhaften und immer schnelleren Wandels. Nur hätten unsere Heimatgefühle kein Management durch ein Ministerium nötig. Die Digitalisierung hingegen ist ein so komplexer und alle Bereiche des Wirtschaftens und des Lebens betreffender Vorgang, der ins Zentrum der Betrachtung gehört und mit einem eigenen Minister gewürdigt sein sollte. Dieses Missverhältnis prangern wir an.

Der BVMW e.V., allen voran unser Präsident Mario Ohoven, haben sich der Petition -Gesucht: Digitalminister (m/w)-, angeschlossen. Auch Sie können sich unter dem Link dem Appell anschließen. Scheinbar müssen wir die Zukunftssicherung unseres Landes selbst in die Hand nehmen.

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