Ohoven: Deutschland braucht ein Mittelstandsministerium

„Wenn der designierte Wirtschaftsminister Peter Altmaier sich ausdrücklich als Mittelstandsminister versteht und eine Offensive zur Unternehmensgründung fordert, hat er unsere volle Unterstützung."

Foto: Jörg Zägel, CC BY-SA 3.0

Berlin – „Die neue Bundesregierung muss deutlich machen, dass der Mittelstand als Rückgrat der deutschen Wirtschaft im Zentrum ihrer Politik steht. Als sichtbares Zeichen sollte das Wirtschaftsministerium künftig Ministerium für Mittelstand und Energie heißen. Deutschland braucht ein Mittelstandsministerium.“ Dies erklärte Mittelstandspräsident Mario Ohoven zur Regierungsbildung.

Über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind mittelständisch. Sie beschäftigen 60 Prozent aller Mitarbeiter und bilden 80 Prozent aller Auszubildenden aus. „Wenn der designierte Wirtschaftsminister Peter Altmaier sich ausdrücklich als Mittelstandsminister versteht und eine Offensive zur Unternehmensgründung fordert, hat er unsere volle Unterstützung. Aber dann muss das auch sichtbar werden“, so der Mittelstandspräsident.

Er wies zugleich auf das Vorbild anderer Länder hin. So haben die USA und Estland eine Mittelstandsministerin; Luxemburg, Südkorea und Indien einen Mittelstandsminister. „Auch in manch einem deutschen Bundesland war man schon weiter“, sagte Ohoven. Wolfgang Clement, der ja mit dem Ehrenpreis des Deutschen Mittelstands ausgezeichnet wurde, sei Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr in NRW gewesen.

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