Ohoven: Stopp für Eurobonds durch die Hintertür!

Durch einen Etikettenschwindel soll der Weg zu einer gemeinschaftlichen europäischen Haftung bereitet werden. Für den deutschen Mittelstand ist das absolut inakzeptabel.

Berlin – Zum heute vorgestellten Verordnungsentwurf des Finanzmarktkommissars Dombrovskis erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Der Vorschlag des Finanzmarktkommissars Dombrovskis, Staatsanleihen von 19 Euro-Staaten zu bündeln, ist der durchsichtige Versuch, Eurobonds durch die Hintertür einzuführen. Das ist angesichts der aktuellen Entwicklung in Italien unverantwortlich.

Durch einen Etikettenschwindel soll der Weg zu einer gemeinschaftlichen Haftung bereitet werden. Die von der EU-Kommission propagierten European Safe Bonds sind reine Augenwischerei und täuschen über das eigentliche Ziel, den Einstieg in die Transferunion, hinweg.

Für den deutschen Mittelstand ist eine Vergemeinschaftung der Schulden absolut inakzeptabel. Die näher rückende Europawahl darf die Verantwortlichen in Brüssel nicht zu einem gefährlichen Schnellschuss verleiten. Die Lösung für eine zukunftsfähige Eurozone liegt einzig und allein im Schuldenabbau, in Strukturreformen und einer soliden Haushaltspolitik in den Mitgliedsländern. Eurobonds, auch wenn sie anders heißen, lösen die Probleme nicht, sondern verschärfen sie.“

 

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


Jetzt Newsletter abonnieren!

Alle Newsletter