Ohoven: Zollpolitik der USA ist irrational

Die Wirtschaft ist besorgt um den freien Welthandel. Die USA schaden sich in erster Linie selbst. Und es wäre völlig falsch, wenn die EU im Gegenzug ihrerseits an der Zollschraube dreht.

Berlin – Zur Ausweitung der US-Zölle auf Stahl und Aluminium auf die EU erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Die US-Zollpolitik ist irrational. Die USA schaden sich mit den Zöllen auf Stahl und Aluminium in erster Linie selbst. Damit wird in Amerika kein Arbeitsplatz sicherer und erst recht keine Investition attraktiver. Im Gegenteil: Den dort ansässigen Unternehmen, die auf qualitativ hochwertige Stähle und Aluminium aus Europa angewiesen sind, droht ein Preisschub und damit der Verlust von Wettbewerbsfähigkeit. Eine Lösung kann nur ein weltweiter Abbau von Zöllen bringen.

Es wäre völlig falsch, wenn die EU im Gegenzug ihrerseits an der Zollschraube dreht. In der Wirtschaft besteht die große Sorge, dass die US-Strafzölle den Auftakt für weitere Einschränkungen des freien Welthandels bilden. Die EU sollte den USA schnell Verhandlungen über einen umfassenden Abbau von Zöllen anbieten.“

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