Wenn etwas GOLD wert ist! BVMW schürft tiefer. AZUBI Knigge Training

Die meisten Mitarbeiter eines Unternehmens wollen von Kollegen, Vorgesetzten akzeptiert und geschätzt werden. Gute Umgangsformen sind dabei unerläßlich. Trainer Coach Joachim Auer gibt Einblicke in sein Buch, für die jüngste Generation.

Im Interview: Trainer und Coach Joachim Auer und BVMW-Kreisleiter Michael Heilig.

BVMW: Viele Betriebe vermissen gerade bei den jüngsten Mitarbeitern, den Auszubildenden, gutes Benehmen bzw. gute Umgangsformen. Was genau steckt dahinter?

J. A.: Es gibt Werte, die in der Schule nicht gelernt werden, darum sind Ausbilder und ganze Unternehmen sehr darauf fokussiert, dass gerade junge Menschen gute Umgangsformen kennen und anwenden. Ganz unabhängig von der Branche. Denn, ob im Kundenkontakt – persönlich oder am Telefon, zu Vorgesetzten oder Mitazubis-Teams können dann erfolgreich arbeiten, wenn ein gutes Miteinander möglich ist. Das beginnt bei A wie Anerkennung, geht über G wie Grüßen, H wie Handynutzung, R wie Respekt, T wie Teamfähigkeit und ein Team stärken, bis hin zu eigenen Zielen.

BVMW: Die Generation Z, Teil der Digital Natives, strebt weniger nach Materiellem und sucht auch nicht nach einem Sinn in der Arbeit. Sie strebt nach Anerkennung und will etwas erreichen. Nicht zuletzt werben Firmen massiv um diese Generation, wenn sie die Schule verlässt. Die vorherigen Generationen hatten es nicht so leicht, einen begehrten Ausbildungsplatz zu bekommen. Um was geht es jetzt?

J. A.: In meinen seit Jahren über alle Branchen startenden Azubi-Trainings suche ich genau dafür den Kontakt zu den Ausbildern. Dabei stelle ich fest, dass jedes Unternehmen andere Herausforderungen zu bewältigen hat. Ob es darum geht, dass die jungen Menschen ein gepflegtes Äußeres haben und der Kleidungsstil zur Branche bzw. jeweiligen Abteilung passt oder die Herausforderung darin besteht, dass die Azubis in die Assistenz gehen und einen respektvollen Umgang zum Chef und Kollegen pflegen sollten. Oft fehlt an dieser Stelle den Azubis das Rollenverständnis.

Junge Menschen bringen gerne ihre Launen mit ins Geschäft. Allerdings, haben Launen etwas im Geschäft verloren?
Wie also können Azubis am besten damit umgehen und was ist zu tun, wenn sie feststellen, jemand anderer hat, im schlimmsten Fall, schlechte Laune. Das sind unter vielen anderen Schwerpunkten, die Themen die Unternehmen bzw. Ausbilder bewegen.

BVMW: Das klingt schon ein wenig nach Knigge-Regeln?

J. A.: Ja, die aktuellen Knigge-Regeln spielen bei den Trainings eine große Rolle. Ob es um den Verbindungsaufbau zum Gesprächspartner geht, beim Small Talk oder der Fähigkeit in der Assistenz zu sein - und nichts anderes ist man in der Ausbildung -  und stetig die Energie hoch zu halten.

BVMW: Zu den angebotenen Inhouse- und offenen Trainings gibt es für Ausbilder und Ausbildungsleitung nun eine handliche Zusammenfassung?

J. A.: Vorrangig für die Azubis, die ihre Erfahrungen und neuen Erkenntnisse während und nach dem Training festhalten können. Ausbilder können dieses Buch natürlich auch gerne für ihre Arbeit mit den Azubis und der Vermittlung sozialer Kompetenzen hernehmen. Es gibt mega viele Tipps darin, wie z. B. wer, wen zuerst begrüßt. Ob noch ein Mantel gereicht wird oder wer zuerst die Treppe hinaufsteigt. Macht man heute noch jemandem die Türe auf? Wie ist die Knigge-Regel im Umgang mit Smart-Phone , Piercing sowie Tattoos?

Das handliche Buch, in DIN A6 Größe, ist nicht über einen Verlag zu ordern. Es kann gerne direkt über Email bei mir für eine geringe Schutzgebühr von 4 Euro/Exemplar zzgl. Porto, je nach Abnahmemenge, bestellt werden.

BVMW: Danke für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg.

J. A.: Ich danke Ihnen.