Aufgeräumt. Aufgeschreckt. Die 6-Tage-Woche ist zurück!

Bedenkliches Ergebnis der Studie: Weniger als die Hälfte aller Beschäftigten kann konzentriert arbeiten. Die Beschäftigten arbeiten im doppelten Sinne umsonst, denn der Gewinn der unbezahlten Mehrarbeit wird durch gestiegene Ineffizienz aufgefressen.

"Es freut mich, Sie heute über die Veröffentlichung der größten Studie zu modernem Arbeiten mit über 1.200 Befragten als einer der Ersten informieren zu dürfen, die wir von unserem Mitglied, der tempus. GmbH von Prof. Dr. Jörg Knoblauch und Jürgen Kurz erhalten haben."

Die digitale, vernetzte, interaktive Arbeit geht mit hohen Effizienzverlusten einher: Beschäftigte machen 30 Prozent mehr Überstunden als noch vor fünf Jahren, um ihr Tagwerk zu schaffen. Die Produktivitätseinbußen steigen auf 30 Prozent.

Deutschlands größte Studie untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen modernen Arbeitens. Bedenkliches Ergebnis der Studie: Weniger als die Hälfte aller Beschäftigten kann konzentriert arbeiten. „Das stellen wir auch bei unseren ständigen Besuchen und Gesprächen mit dem Mittelstand immer wieder fest“, so Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes Donau-Ries vom BVMW im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb.

Die Beschäftigten arbeiten demnach im doppelten Sinne umsonst, denn der Gewinn der unbezahlten Mehrarbeit wird durch gestiegene Ineffizienz aufgefressen. Dennoch antworteten immer noch rund 45 Prozent der Befragten, für die Bearbeitung wichtiger E-Mails fehle ihnen die Zeit; und mehr als zehn Prozent verschwenden ein Drittel ihrer Arbeitszeit durch den ineffizienten Umgang mit E-Mails.

Laut Prof. Dr. Daniel Markgraf und der AKAD Hochschule Stuttgart resultieren beispielsweise Probleme bei Schnittstellen, technische Schwierigkeiten und nicht digitale Prozesse und Unterlagen – würde man diese aufsummieren – in einem Arbeitszeitverlust von rund 30 Prozent.

Diese Zahlen bestätigen auch den Eindruck von Jürgen Kurz aufgrund seiner Beratertätigkeit: „Schlechte Arbeitsorganisation, langwierige Meetings und zahlreiche Ablenkungen prägen den Alltag. Der Vordenker in Sachen Büro-Effizienz und tempus-Geschäftsführer spitzt die These weiter zu: „Nach meiner Erfahrung nutzen die Menschen digitale Instrumente und Hilfsmittel viel zu wenig, um sich die Arbeit zu erleichtern.“ Die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, statt zu ihrem Spielball zu werden, darin sieht Jürgen Kurz die große Herausforderung für die Unternehmen.
Weitere Informationen: Link zur Studie finden Sie hier: www.buero-kaizen.de/studie2018

 

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