Startup meets Mittelstand - erfolgreicher Auftakt in Hannover

Einfachen Zugang zu technologischem Fortschritt für den Mittelstand und eine positve Gründerkultur in den Unternehmen fördern, das ist das Ziel der Innovationsoffensive.

Patrick Döring begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung. Foto: Filipp Romanowskij

Mit 70 Teilnehmern ist gestern die erste Veranstaltung aus der bundesweiten Innovationsoffensive in Hannover erfolgreich gestartet. Ziel ist es, Mittelständler und Startups zusammenzubringen und die Stärken von Mittelstand und Startups zu verbinden und zum beiderseitigen Nutzen einzusetzen. Das Fazit der Teilnehmer:

Mittelstand und Startups müssen zusammenarbeiten. Die Veranstaltungsreihe wird von den Partnern Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, AiF F-T-K und dem BVMW e.V. durchgeführt.

Die Workshops im Vorfeld waren ebenso gut besucht, wie die Abendveranstaltung. Von Grundlagen der Zusammenarbeit, über smarte Sensoren bis hin zu Virtual and Augmented Reality reichten die Themen. Mittelständler konnten Use Cases benennen, die dann live mit der Methodik bearbeitet wurden.

In der Abendveranstaltung wurde in Vorträgen, Podiumsrunde und im Startup-Pitch zur Situation im deutschen Mittelstand informiert und viele direkte Kontakte hergestellt. Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen warnte, „die Zahl der Neugründungen in Deutschland hat sich in den letzten 10 Jahren halbiert.“

In der Podiumsrunde unter Leitung von Patrick Döring, Vorstand Rudolf von Bennigsen Stiftung ist der Spagat zwischen Wachstum und Gewinn diskutiert worden. Fazit von Philipp Becker, CFO Vision Lasertechnik: „Banken interessiert das Ergebnis, Investoren das Wachstum. Daher ist für viele Startups der Weg über die Hausbank verwehrt.“

Am Ende des Abends war klar: „Die Veranstaltungsreihe verdient eine Fortsetzung mit direkten Gesprächen zwischen Startups und Mittelstand“, so BVMW-Beauftrager Eckhard Schulte im Schlusswort. „Startups brauchen eine gesicherte Finanzierung und Mittelständler die Ideen und die Agilität der Startups – Win-Win also.“

Eckhard Schulte Beauftragter des Verbandes

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